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Gesundheitspersonal soll BAG-Weisungen umgehen

Mitarbeiter der Zürcher Spitex sollen sich nach der Rückkehr aus einem Risikoland nicht in Quarantäne begeben, sondern zur Arbeit erscheinen. Das Personal im Kantonsspital St.Gallen soll die Swiss-Covid-App des Bundes deaktivieren.

08.07.2020 / 18:05 / von: mle/psc/lpe
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Social Distancing ist in der Pflege nicht möglich. Deswegen ist es für das Pflegepersonal wichtig, sich und ihre Klienten zu schützen. Dies galt schon vor der Corona-Pandemie. (Bild: Keystone/GIAN EHRENZELLER)

Social Distancing ist in der Pflege nicht möglich. Deswegen ist es für das Pflegepersonal wichtig, sich und ihre Klienten zu schützen. Dies galt schon vor der Corona-Pandemie. (Bild: Keystone/GIAN EHRENZELLER)

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Wegen der steigenden Infektionszahlen, hat der Bund den Corona-Index letzte Woche angepasst. Wer aus einem der Risikoländer einreist, muss für zehn Tage in Quarantäne. Wie «blick.ch» am Mittwoch schreibt, sollen ausgerechnet die Mitarbeiter der Zürcher Spitex die Weisungen des Bundesamts für Gesundheit BAG umgehen. Sie sollen nach der Rückkehr aus einem Risikoland erst nach Feierabend in Quarantäne - tagsüber sollen sie arbeiten. Die Regelung bei der Spitex soll aktuell noch provisorisch sein und einem Personalmangel entgegenwirken. 

TELE TOP hat mit der Spitex Zürich Limmat und mit der Schweizerischen Stiftung SPO Patientenschutz über die Quarantäne-Missachtung gesprochen.

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St.Galler sollen Corona-App deaktivieren

Aus dem gleichen Grund hat auch die Leitung des Kantonsspitals St.Gallen das Personal angewiesen, die Swiss-Covid-App während der Arbeit auszuschalten, das schreibt «FM1today.ch». Die Angestellten seien oft in Kontakt mit Corona-Patienten. Mit der Deaktivierung der App, sollen Fehlalarme und unnötige Quarantänen vermieden werden. 

Alles zu den Entwicklungen rund um das Coronavirus in der Schweiz gibt es laufend hier

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