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Hettlingen ZH: Gemeindepräsident will nach Anklage zurücktreten

Erst war der Gemeindepräsident von Hettlingen in den Ausstand getreten, nun will er sein Amt ganz abgeben. Er hat beim Bezirksrat um seinen vorzeitigen Rücktritt ersucht.

13.02.2024 / 08:55 / von: jma
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Die Gerichtsverhandlung des Gemeindepräsidenten soll am 13. März stattfinden. (Bild: Gemeinde Hettingen)

Die Gerichtsverhandlung des Gemeindepräsidenten soll am 13. März stattfinden. (Bild: Gemeinde Hettingen)

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Reto Kräuchi, der Finanzvorstand und Gemeindepräsident von Hettlingen war in den Ausstand getreten, weil ihm vorgeworfen wird einer Zürcher Seniorin über eine Million Franken in Tausendernoten und über 200 Goldmünzen gestohlen zu haben. Weiter soll er auch den Staat betrogen haben, indem er einen Covid-Kredit von 110'000 Franken an seine Baufirma überwies, die Gelder dann aber nicht bestimmungsgemäss verwendete, wie der Landbote schreibt.

Am Freitag verschickte die Gemeinde nun die Mitteilung: Bis zur Gerichtsverhandlung trete der bereits krankgeschriebene Kräuchi in Ausstand. Die Gemeinde habe «die private Anklage und Gerichtsverhandlung von Bruno Kräuchi zur Kenntnis genommen». Die Geschäfte des Gemeindepräsidenten seien durch die Vizepräsidentin Svenya Honegger, sichergestellt. Zur privaten Angelegenheit könne keine Stellung genommen werden.

Auch der Angeklagte Bruno Kräuchi will sich zum laufenden Verfahren nicht äussern. Für ihn gilt die Unschuldsvermutung.

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