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«Ich denke nicht, dass die Twitter-Aktion der SVP Zürich Absicht war»

Die Schweizerische Volkspartei des Kantons Zürich hat am Freitagmorgen einen Post auf Twitter veröffentlicht und diesen gleich danach wieder vom Netz genommen. Das, weil das Hintergrundbild des Fotos ein jüdisches Mahnmal zeigt. Der Kommunikationsexperte Guido Keel schätzt den Post als groben Fehler ein.

24.07.2020 / 19:53 / von: ska
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Kommunikationsexperte Guido Keel vermutet, dass hinter dem Tweet der SVP kein taktisches Kalkül steckt. (Screenshot: TELE TOP)

Kommunikationsexperte Guido Keel vermutet, dass hinter dem Tweet der SVP kein taktisches Kalkül steckt. (Screenshot: TELE TOP)

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Die Betonblöcke der jüdischen Holocaust-Erinnerungsstätte in Berlin waren am Freitag im

Hintergrund einer Kampagnengrafik der SVP Zürich zu sehen.

«Das war überhaupt keine Absicht. Die verantwortliche Mitarbeiterin habe dieses Bild unter dem Stichwort ‹Beton› im Netz gefunden und als solches verwendet.»

Dieses Statement gibt die Volkspartei gegenüber den Medien ab. Der Kommunikationsexperte Guido Keel schenkt dieser Erklärung im Beitrag von TELE TOP Glauben. Zwar falle die SVP immer wieder durch grenzwertige und grenzübertretende Provokationen auf. Trotzdem kann sich Keel nicht vorstellen, dass hinter dieser Aktion taktisches Kalkül steckt.

Zwar habe die Volkspartei des Kantons Zürich somit wieder einmal das öffentliche Interesse auf sich gerichtet, diesmal aber sei das kontraproduktiv für die eigene Abstimmungskampagne.

TELE TOP hat mit dem Kommunikationsexperten Guido Keel über den Fauxpas gesprochen:

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