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«Ich werde mich ganz bestimmt für Frauenanliegen einsetzen»

Mit dem Amtsantritt von gleich drei neuen Parlamentarierinnen hat Zürich als erster Kanton einen Frauenanteil im Kantonsrat von mehr als 40 Prozent erreicht.

24.02.2020 / 13:02 / von: vso/sda
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Im Zürcher Rathaus haben die drei neuen Parlamentarierinnen ihren ersten Tag verbracht. (Symbolbild: Pixabay.com/sonyuser)

Im Zürcher Rathaus haben die drei neuen Parlamentarierinnen ihren ersten Tag verbracht. (Symbolbild: Pixabay.com/sonyuser)

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Am Montagmorgen haben drei Neuzugängerinnen im Parlament Zürich Ihr Amtsgelübde abgelegt.
Für die 44-jährige Schulleiterin Nora Bussmann Bolaños von den Grünen ist das eine art Comeback: «Ich war vor zwanzig Jahren schon einmal im Kantonsrat vom Kanton Schwyz, da waren Frauen noch klar in der Minderheit.» Ihre Parteipartnerin, die 59-jährige Berufsschullehrerin Wilma Willi, hofft mit Ihrem Amtsantritt ein Zeichen für junge Frauen zu setzen. Die dritte im Bunde ist die 55-jährige Historiker Corinne Hoss-Blatter von der FDP, sie will sich für mehr Frauenanliegen einsetzen: «Ich werde mich ganz bestimmt für Frauenanliegen einsetzen, zum Beispiel die Vereinbarkeit von Beruf und Familie. »

Sie rücken im 180-köpfigen Rat für zwei Männer und eine Frau nach, die aus dem Kantonsrat zurückgetreten sind.

Noch kein anderer Kanton hat diese Hürde geknackt. Allen voran aber wandelte sich der Nationalrat: Dort nahm der Anteil der Frauen bei den letztjährigen Wahlen sprunghaft um ein Drittel zu und erreichte 42 Prozent.

RADIO TOP hat die drei frischgebackenen Parlamentarierinnen an ihrem ersten Tag im Amt begleitet:

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