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In Zürich-Oerlikon protestieren Hunderte gegen Abtreibung

In Zürich-Oerlikon haben sich am Samstag hunderte Demonstrierende versammelt, um gegen Abtreibungen zu protestieren. Die Demonstration verlief mehrheitlich friedlich. Dennoch war die Polizei vor Ort, um bei einer angekündigten Gegendemonstration eingreifen zu können.

18.09.2021 / 19:05 / von: vsa/sda
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In Zürich sind Hunderte durch die Strassen gezogen, um gegen Abtreibungen zu protestieren. (Bild: keystone)

In Zürich sind Hunderte durch die Strassen gezogen, um gegen Abtreibungen zu protestieren. (Bild: keystone)

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Weit über 500 Abtreibungsgegner von «Marsch fürs Läbe» haben am Samstag in Zürich-Oerlikon eine Kundgebung gehalten. Sie wollten damit junge Mütter zur Weiterführung einer Schwangerschaft motivieren, anstatt abzutreiben.

Die Kundgebung fand unter dem Motto «Jung, schwanger, hilflos?» statt. Die Veranstalter wollten laut eigenen Aussagen so dazu beitragen, dass nicht mehr zwei Drittel aller Teenagerschwangerschaften abgebrochen werden. Es handle sich dabei um eine «grosse Not», sagte eine Sprecherin an der Kundgebung auf dem Marktplatz in Oerlikon. Auf einem Schild war zu lesen «Abortion is Baby Murder!».

Am späten Nachmittag veranstalteten die Teilnehmenden einen Protestzug. Dieser verlief weitestgehend friedlich, wie ein Augenschein vor Ort zeigte. Vereinzelt kam es auf der Route zu Unmutsbekundungen von Dritten. Die Polizei schützte sowohl die Kundgebung als auch den Demozug mit einem grossen Aufgebot.

In der Vergangenheit war es bei Demonstrationszügen von «Marsch fürs Läbe» zu Auseinandersetzungen zwischen teils gewaltbereiten Gegendemonstranten und der Polizei. Die Gegendemonstranten versuchten jeweils, die Kundgebung der Abtreibungsgegner zu verhindern oder zu stören.

Auf einem einschlägigen Onlineforum wurde auch dieses Jahr zur Gegendemonstration aufgerufen. Die Zürcher Stadtpolizei Zürich teilte auf Twitter mit, sie führe an dessen Versammlungsort Personenkontrollen durch.

Die Veranstalter teilten im Vorfeld mit, dass sie weder Zertifikats- noch Maskenpflicht für die Teilnehmenden der Kundgebung forderten. Sie empfahlen lediglich, dort Masken zu tragen, wo die Abstände zueinander nicht eingehalten werden können. Eine Maske trugen die wenigsten der Teilnehmenden.

TELE TOP hat den Demonstrationszug begleitet:

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