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In Zürich taucht neue Trickbetrüger-Masche auf

Trickbetrüger sorgen gefühlt täglich für Schlagzeilen. Mittlerweile beschränken sie sich aber nicht mehr nur auf klassische «Enkeltricks» wie betrügerische Telefonanrufe. In Zürich tauchte am Dienstag eine neue, fiese Masche auf.

14.01.2020 / 13:42 / von: vsa
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Die Stadtpolizei bittet um Vorsicht vor Trickbetrügern. (Symbolbild: pixabay.com/sabinevanerp)

Die Stadtpolizei bittet um Vorsicht vor Trickbetrügern. (Symbolbild: pixabay.com/sabinevanerp)

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In Zürich kam es am Dienstag zu mehreren Versuchen von Trickbetrug. Dies teilt die Stadtpolizei Zürich am Dienstagmittag in einer Medienmitteilung mit. Eine 61-Jährige Frau alarmierte frühzeitig die Polizei, wodurch diese auf die Trickbetrugs-Masche aufmerksam wurde.

Die Frau wurde von einem angeblichen Polizisten angerufen. Dieser sagte ihr, dass ihre Tochter soeben in einen Verkehrsunfall verwickelt worden sei. Weiter sagte er, dass es ein Problem mit der Versicherung gebe und nun sofort eine Kaution hinterlegt werden müsse. Damit alles sofort geregelt werden könne, sei ein Betrag von 150'000 Franken fällig.

Im Verlauf des Gesprächs wurde das Telefon weitergegeben und die 61-Jährige hörte eine weinende Frau, die angeblich ihre Tochter sein soll. Die Angerufene wurde daraufhin misstrauisch und beendete das Telefon. Danach machte sie das einzig richtige: Sie alarmierte umgehend die Polizei.

In den darauffolgenden zwei Stunden kam es zu mindestens vier weiteren gleichgelagerten Vorfällen auf dem Stadtgebiet. Erst am Montag sorgte ein ähnlicher Fall in Frauenfeld für Schlagzeilen.

Die Stadtpolizei Zürich teilt in der Medienmitteilung folgende Warnungen mit:

- Die Polizei stellt nie telefonisch Geldforderungen, die nicht auf einer Polizeiwache gegen Quittung beglichen werden können.

- Übergeben Sie nie Bargeld oder andere Wertgegenstände an Ihnen unbekannte Personen. Melden Sie sich im Zweifelsfall immer telefonisch bei der Notrufnummer 117, um die Sache abzuklären.

- Melden Sie sich bei der Stadtpolizei Zürich, falls Sie in der vergangenen Zeit Opfer von Trickbetrügern geworden sind oder entsprechende Anrufe erhalten haben.

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