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«Inklusion muss gewollt sein»

Der Schweizerische Zentralverein für das Blindenwesen verhüllt anlässlich des internationalen Tages der Taubblindheit verschiedene Denkmäler mit gestrickten Kleidern. Mit der Aktion «WOLLEn!» macht er auf die Betroffenen aufmerksam. Diese sollten vermehrt in der Gesellschaft integriert werden.

17.06.2021 / 07:44 / von: psc
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Eine Betroffene strickt für den Aktionstag «WOLLEn!». (Bild: zur Verfügung gestellt)

Eine Betroffene strickt für den Aktionstag «WOLLEn!». (Bild: zur Verfügung gestellt)

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Der 27. Juni steht ganz im Zeichen der hörsehbehinderten Menschen. Vom Sonntag, 20. Juni, bis zum internationalen Tag der Taubblindheit werden im Rahmen der Aktion «WOLLEn!» verschiedene Statuen, Denkmäler, Brücken, Brunnen und Bäume mit gestrickter Kleidung verhüllt. «Wir wollen zeigen, dass Taubblinde gemeinsam mit nichtbehinderten Menschen grosses Schaffen können», sagt Nina Hug vom Schweizerischen Zentralverein für das Blindenwesen, SZBLIND.

Im TOP Ufsteller berichtet Nina Hug über die Aktion «WOLLEn!»:

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Die taubblinden und hörsehbehinderten Menschen müssen aus der Sicht von Nina Hug vom SZBLIND vermehrt in der Gesellschaft integriert werden. Es sei wichtig, dass sich die Betroffenen wertgeschätzt fühlen. Ausserdem könne auch die Gesellschaft von der Inklusion profitieren. Darauf sollen die mit Strickereien verkleideten Statuen in sechs Schweizer Städten hinweisen. Zu sehen ist die Strickkunst der Taubblinden auch in St.Gallen und Zürich.

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