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Jacqueline Fehr will eine Frauen-Quote

Die Justizdirektorin Jacqueline Fehr will das in der Zürcher Justizdirektion nur noch Bewerbungsdossiers ohne Foto, Geschlecht und Nationalität landen. So möchte sie Verzerrungseffekte und vorschnelle Urteile vermeiden.

18.06.2019 / 04:17 / von: lli
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Jacqueline Fehr gibt Gas bei der Gleichstellung. (Screenshot: youtube.com/ParlCH)

Jacqueline Fehr gibt Gas bei der Gleichstellung. (Screenshot: youtube.com/ParlCH)

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Der Frauenstreik zeigt bereits erste Auswirkungen. So etwa im in der Zürcher Direktion der Justiz und des Innern. Bewerbungen werden in Zukunft anonymisiert.

Das Ziel der Aktion mit dem anonymen Bewerbungsverfahren ist, eine möglichst ausgeglichene Verteilung von Frauen und Männer auf allen Hierarchiestufen der kantonalen Direktion zu erreichen, berichtet der «Tages Anzeiger». Alle Bewerbungsdossiers landen künftig ohne Foto, Geschlecht und Nationalität auf den Tischen der Chefs.

Auch eine Frauenquote will Justizdirektorin Jacqueline Fehr und sagt dazu: «Zur Beschleunigung des Prozesses werden auch Zielvorgaben Thema sein.» Im Moment hat die kantonale Justizdirektion noch eine ungleiche Verteilung. Insgesamt hat die Direktion 1800 Mitarbeiter, im oberen Kader beträgt der Frauenanteil aber nur 34 Prozent.

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