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JDMT erneut in der Kritik

Die Contact-Tracing und Coronatest-Firma JDMT sieht sich erneut Vorwürfen ausgesetzt. Kritisiert werden das Chaos bei den Lohnabrechnungen und Fehler bei der Massenentlassung im Februar.

22.06.2022 / 07:15 / von: sda/evo
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Geschäftsführer Andreas Juchli steht in der Kritik. (Bild: KEYSTONE/ALEXANDRA WEY)

Geschäftsführer Andreas Juchli steht in der Kritik. (Bild: KEYSTONE/ALEXANDRA WEY)

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Falsche Lohnabrechnungen, fehlerhafte Arbeitszeugnisse und eine Personalabteilung am Limit: Die Contact-Tracing-Firma JDMT sieht sich mit scharfer Kritik konfrontiert. Ehemalige Angestellte haben dem Tages-Anzeiger geschildert, was sie bei JDMT erlebt haben, und dies mit Dokumenten belegt. Sie habe noch nie ein so grosses administratives Chaos erlebt, sagt eine Betroffene.

Geschäftsführer droht mit Anzeige

 

Andere Quellen zeichneten sogar ein noch schwärzeres Bild. «Die Lohnabrechnung stimmten mehrfach nicht, geleistete Einsätze verschwanden einfach aus dem System.», zitiert die Zeitung eine von mehreren Quellen, die anonym bleiben möchte. Nachdem zum ersten Mal durchgesickert war, dass das Contact Tracing am Anschlag sei, habe Geschäftsführer Andreas Juchli ein Schreiben verschickt, in welchem er jenen Personen mit Strafanzeigen droht, die Screenshots an die Medien weitergeleitet hätten.

Bei einer Massenentlassung im Februar musste JDMT wegen eines administrativen Fehlers sogar die Kündigungsfrist für einen Teil der Belegschaft verlängern. JDMT-Geschäftsführer Andreas Juchli spricht von Einzelfällen und sagt, Fehler seien immer sofort korrigiert worden

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