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Jedes fünfte Zürcher KMU hat Existenzängste

Die Zürcher Gesamtwirtschaft erholt sich langsam von der Coronakrise. Doch die Zukunftssorgen vieler Gewerbler sind noch immer da. Auch die Arbeitslosigkeit könnte laut Ökonomen noch weiter ansteigen.

18.09.2020 / 08:31 / von: mma/sfa
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Jedes fünfte KMU hat Existenzängste. (Symbolbild: KEYSTONE/MARA TRUOG)

Jedes fünfte KMU hat Existenzängste. (Symbolbild: KEYSTONE/MARA TRUOG)

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Während sich die Konjunkturaussichten langsam aufhellen, bleiben die Zeiten für Zürcher KMUs schwierig. Dies zeigt eine Umfrage des KMU- und Gewebeverbands Kanton Zürich, welche die «NZZ» am Freitag publiziert. Jedes fünfte KMU sieht sich demnach in seiner Existenz bedroht.

30 Prozent der Firmenchefs glauben an ein Überleben ihrer Firma, jedoch mit deutlichen Einbussen. Fast ein Drittel der Chefs erwartet nur geringe Einbussen. 16 Prozent erwarten gar keine Auswirkungen. Lediglich bei etwa drei Prozent lief das Geschäft dank der Krise besser.

Wenig hoffnungsvoll sind auch die Prognosen bei der Arbeitslosenquote. Diese könnte im Kanton Zürich bis Ende Jahr auf 5.5 Prozent steigen. Der Grund seien nicht nur die saisonalen Effekte, sondern auch die längere Dauer der Arbeitslosigkeit. Durchschnittlich bleiben Personen in der Coronakrise doppelt so lange arbeitslos wie vor der Krise. Gegen eine starke Zunahme der Arbeitslosigkeit spreche jedoch die auf 18 Monate verlängerte Bezugsdauer der Kurzarbeitsentschädigung, schreibt die Zeitung. Für gekündigte Personen dürfen während der Kündigungsfrist keine Entschädigungen bezogen werden.

Im Kanton Zürich sind allerdings diverse Gegenmassnahmen aufgegleist: So verlangt etwa der Zürcher Kantonsrat ein Anreizsystem für Lehrbetriebe, um die Jugendarbeitslosigkeit zu dämpfen. 

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