Pull down to refresh...
zurück

Jetzt auch in Zürich: PubliBike zieht die Velos ein

Auch in Zürich werden laufend Fahrräder entwendet. Um «diese unbefriedigende Situation möglichst schnell zu beenden», zieht PubliBike ab sofort alle Leihvelos ein, um das Schloss nachzurüsten.

23.08.2018 / 15:29 / von: vsu
Seite drucken Kommentare
0
In Zürich können nun während mindestens zwei Wochen keine Leihvelos von PubliBike mehr gemietet werden. (Bild: PubliBike)

In Zürich können nun während mindestens zwei Wochen keine Leihvelos von PubliBike mehr gemietet werden. (Bild: PubliBike)

0
Schreiben Sie einen Kommentar

Die Negativschlagzeilen rund um die PostAuto-Tochter PubliBike reissen nicht ab: Nachdem vergangene Woche schon in Bern alle Leihvelos eingezogen wurden, folgt das gleiche Prozedere nun in Zürich. Auch hier gebe es eine «Zunahme der unrechtmässigen Entwendungen». Betroffen ist das Leihvelonetz «Züri Velo», wie es in einer Mitteilung heisst. Seit Tagen würden laufend Fahrräder entwendet. «Um diese unbefriedigende Situation möglichst schnell zu beenden, zieht PubliBike ab sofort alle Leihvelos ein, um das Schloss nachzurüsten» heisst es bei der Veloverleihfirma.

Somit steht nach der Berner auch die Zürcher Flotte den Kundinnen und Kunden mehrere Tage nicht zur Verfügung. Die Stadt sei über diesen Entscheid informiert, heisst es weiter.

Die Velos sollen nach heutiger Planung in spätestens zwei Wochen laufend wieder an ihre Standorte ausgeliefert werden. Die PubliBike-Abonnenten in Zürich und Bern erhalten als Entschädigung einen Abo-Gratismonat gutgeschrieben. Während der Revision der Velos kann gleich ein weiterer Fehler behoben werden, denn nach leicht austricksbaren Schlössern schlägt sich PubliBike auch noch mit fehlerhaften Abrechnungen auseinander. Diese Fehler haben laut PubliBike zwei Gründe: Zum einen vergassen Kunden am Ende der Fahrt das Schloss zu schliessen. So lief die Ausleihe weiter. Zum anderen gibt es aber auch einen IT-Fehler, der zu falschen Abrechnungen führte, wie PubliBike kürzlich einräumte.

Beitrag erfassen

Keine Kommentare