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Juchhof-Besetzer schweben in Gefahr

Das seit Donnerstag besetzte Juch-Areal wird vorerst nicht geräumt. Die Asyl-Organisation Zürich (AOZ) äussert nun Sicherheitsbedenken bezüglich der Gebäude auf dem Areal.

01.11.2019 / 16:28 / von: mma
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Ein Gebäude auf dem Areal senkt sich ab. (Bild: Screenshot/Google Maps)

Ein Gebäude auf dem Areal senkt sich ab. (Bild: Screenshot/Google Maps)

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Die Gebäude auf dem von der Asyl-Organisation Zürich (AOZ) seit Jahrzehnten für die Unterbringung im Asylbereich genutzten Juchhof-Areal wurden am Donnerstagnachmittag besetzt.

 

Die Organisation äussert nun Sicherheitsbedenken, wie sie am Freitag mitteilt. Man habe letze Woche bei einigen Gebäuden auf dem Areal Sicherheitsrisiken festgestellt. Konkret habe man festgestellt, dass sich ein Gebäudetrakt sehr rasch absenke und so Risse verursache, erklärt AOZ-Direktor Thomas Kunz auf Anfrage von RADIO TOP. Nun müsse man abklären, wie schwerwiegend diese Schäden sind. Die AOZ habe bereits vor der Besetzung einen Termin zur Überprüfung der Gebäude mit Spezialisten vereinbart. Man wisse nun allerdings nicht, ob diese auch durchgeführt werden können, so Kunz weiter.

Die AOZ wolle die Besetzter so schnell wie möglich über den Stand der Dinge informieren. Die Absenkung könnte ein grösseres Sicherheitsrisiko für die Besetzer darstellen.

Seit 2014 bis Anfang September 2019 betrieb die Fachorganisation AOZ im Auftrag des Bundes in der ehemaligen Gastarbeiter-Siedlung in Zürich Altstetten eine Asylunterkunft für den Testbetrieb für beschleunigte Asylverfahren. Die laufende Planung für die zukünftige Nutzung des Areals für die Unterbringung von Menschen aus dem Asyl- und Flüchtlingsbereich werde unabhängig von der aktuellen Situation weiterverfolgt, heisst es in einer Mitteilung der AOZ vom Freitag.

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