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Kampf um Zürcher Neugasse-Areal geht weiter

Die SBB will das Areal direkt an den Gleisen überbauen. Unklar ist allerdings, wie viele der neuen Wohnungen gemeinnützig sein sollen. Eine Initiative fordert 100, die SBB will 30 Prozent. Das sorgt für Zündstoff.

14.03.2019 / 15:54 / von: mle
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Eine Initiative fordert 100 Prozent gemeinnützige Wohnungen, die SBB bietet 30 Prozent. Das sorgt für Zündstoff. (Screenshot: Google Maps)

Eine Initiative fordert 100 Prozent gemeinnützige Wohnungen, die SBB bietet 30 Prozent. Das sorgt für Zündstoff. (Screenshot: Google Maps)

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Der Kampf um das Neugasse-Areal mitten in der Zürcher Innenstadt geht in die nächste Runde. Die SBB will das Areal direkt an den Gleisen überbauen. Noch ist unklar, wie viele der neuen Wohnungen gemeinnützig sein sollen. Eine Initiative fordert 100 Prozent gemeinnützigen Wohnungsbau. Die SBB will allerdings lediglich 30 Prozent gemeinnützige Wohnungen bauen.

Aber von Anfang an:

Ursprünglich wollte die SBB auf den 29'000 Quadratmetern für rund 140 Millionen Franken Wohnungen (75 Prozent) und Raum für Gewerbe und Ähnliches (25 Prozent) schaffen. Zu wenig, fand der Verein Noigasse. In seiner Initiative «Eine Europaallee genügt» verlangt er, dass die Stadt Zürich das Gelände erwirbt und darauf gemeinnützigen Wohnraum schafft.

Die SBB machte daraufhin einen Gegenvorschlag: Eine Genossenschaft sollte einen Drittel der 375 geplanten Wohnungen im Baurecht erstellen und günstig vermieten. Ausserdem hätte ein weiteres Drittel mit «preislich limitierten» Mieten angeboten werden sollen. Damit gibt sich die Gemeinderatskommission jedoch nicht zufrieden. Sie verlangt nun 50 Prozent gemeinnützige Wohnungen. 

Die Forderungen der Gemeinderatskommission dürften jedoch nicht fruchten. Denn alles hängt von der SBB ab. Auch der Stadtrat betont, man könne die SBB nicht zum Verkauf des Areals zwingen. Die Vorlage geht nun in den Gemeinderat.

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