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Kanton Zürich prüft Maskenpflicht ab 4. Klasse

Der Kanton Zürich prüft offenbar eine Maskenpflicht ab der vierten Primarschulklasse. Bisher war das erst an einzelnen Schulen der Fall, etwa in Volketswil, wo es einen Corona-Ausbruch gab. Andere Schulen ziehen nun nach.

21.01.2021 / 07:47 / von: mma/sda
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Auch für die Kinder der 4. bis 6. Klasse klönnte die Maske bald Pflicht sein. (Symbolbild: KEYSTONE/DPA/MATTHIAS BALK)

Auch für die Kinder der 4. bis 6. Klasse klönnte die Maske bald Pflicht sein. (Symbolbild: KEYSTONE/DPA/MATTHIAS BALK)

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In Volketswil gilt sie bereits: die Maskenpflicht ab der 4. Klasse. Auch in Weisslingen wird diese seit Montag empfohlen. Schüler ab der vierten Klasse sollen auf dem Schulareal und im Unterricht eine Maske tragen. Dies könnte nun auch im ganzen Kanton Zürich- je nach Entwicklung - Usus werden. Die Ausdehnung der Maskenpflicht sei gemäss dem Volksschulamt eine Option, schreibt der «Landbote». So könne der Präsenzunterricht aufrecht erhalten werden. Die Bildungsdirektorin des Kantons Zürich und Präsidentin der Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren EDK, Silvia Steiner, hat vor einer vorschnellen Einführung von Fernunterricht gewarnt.

«Die Umstellung auf Fernunterricht muss als Ultima Ration angesehen werden», betonte sie gegenüber «CH-Media». Die Schliessung der Schulen habe weitreichende Konsequenzen auf die Gesundheit sowie auf die Bildungschancen der Kinder und Jugendlichen, mahnte Steiner im «Tages-Anzeiger». Viele Familien würden in Schwierigkeiten geraten, hiess es weiter.

Ausreichende Schutzkonzepte

Die Schweiz sei derzeit eigentlich in einer recht guten Situation, wenn man auf die aktuellen Coronavirus-Daten schaue, sagte Steiner. «Die Infektionszahlen sinken, der Reproduktionswert liegt im Kanton Zürich bei rund 0,7», führte die Bildungsdirektorin bei «CH-Media» diesbezüglich aus. Reiner Fernunterricht auf de Sekundarstufe II komme daher etwa in Zürich derzeit nicht infrage, erklärte sie gegenüber dem «Tages-Anzeiger».

Die Coronavirus-Schutzkonzepte an den Schulen seien auch in der Vergangenheit stetig weiterentwickelt worden und seien auf einem hohen Stand, betonte sie in den «CH Media»-Zeitungen. Es brauche lokale Lösungen für lokale Problemstellungen, hiess es zudem im «Tages-Anzeiger». «Deshalb werden wir nie überall deckungsgleiche Modelle haben. Wichtig ist nicht nur der Weg, sondern das Resultat am Ende eines Ausbildungsganges», hob Steiner hervor.

Als zusätzliche Massnahmen könnte die Schweiz an Bildungseinrichtungen etwa auf eine Erweiterung der Maskenpflicht oder eine stärkere Lenkung beziehungsweise Ausdünnung der Schülerströme setzen. «Wenn wir das Recht auf Bildung einschränken, müssen wir uns sehr genau fragen, ob der epidemiologische Nutzen überwiegt», warnte Steiner aber ausdrücklich gegenüber «CH-Media».

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Karl Vogel
am 15.02.2021 um 22:18
Sofortiges Verbot in der ganzen Schweiz. Ev. Alter 14 Jahre. Aus der Sicht der Präventologie