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Kanton Zürich schaltet Ende März Impf-Plattform auf

Der Kanton Zürich will nach Ostern die regionalen Covid-19-Impfzentren in Betrieb nehmen. Am 29. März 2021 wird die Anmeldeplattform für die Impfungen aufgeschaltet. Personen ab 65 Jahren können sich registrieren und Personen ab 75 Jahren direkt einen Termin buchen.

23.03.2021 / 13:11 / von: mle
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Der Kanton Zürich will nach Ostern die regionalen Covid-19-Impfzentren in Betrieb nehmen. (Bild: KEYSTONE/DPA/UWE ZUCCHI)

Der Kanton Zürich will nach Ostern die regionalen Covid-19-Impfzentren in Betrieb nehmen. (Bild: KEYSTONE/DPA/UWE ZUCCHI)

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Ab dem kommenden Montag können sich im Kanton Zürich Personen ab 65 Jahren auf der Anmeldeplattform für Impfungen registrieren. Der Kanton Zürich wird nach Ostern die in den letzten Wochen bereitgestellten regionalen Impfzentren in Betrieb nehmen und ab Mai werden auch Impfungen in Apotheken möglich sein.

Registrierung für Personen ab 65 Jahren

Ab Montag, 29. März 2021, wird auf www.zh.ch/coronaimpfung der Link zu Verfügung stehen, über welchen sich impfwillige Personen ab 65 Jahren für die Impfung registrieren können. Die Anmeldung für den Impftermin erfolgt in zwei Schritten. Der erste Schritt ist die Registrierung mit der Erfassung der persönlichen Daten und der Beantwortung medizinischer Fragen. Der zweite Schritt ist die Buchung der beiden Impftermine und die Auswahl des Impforts. Der zweite Schritt könne erst erfolgen, wenn die jeweilige Priorisierungsgruppe für die Terminbuchung freigegeben wurde. 

Die Priorisierungsgruppen des Kantons Zürich sehen wie folgt aus:

Personen mit Vorerkrankungen wird empfohlen, sich bei ihrer Ärztin oder ihrem Arzt impfen zu lassen. Ende März/Anfang April erhalten weitere 500 Ärzte ein Kontingent von 100 Impfdosen. Impfwillige Arztpraxen werden je nach Verfügbarkeit auch in den kommenden Monaten mit Impfstoff beliefert werden. Damit sich die Personen mit Vorerkrankungen in einem Impfzentrum impfen lassen können, müssen sie ein Attest ihres behandelnden Arztes mitbringen.

Freischaltung von Impfterminen für Personen ab 75 Jahren

Die Vergabe der Impftermine erfolge in der Reihenfolge der vom BAG vorgegebenen Priorisierungsgruppen. Das heisst, dass zuerst nur Personen ab 75 Jahren einen Impftermin buchen können. Für Personen ab 65 Jahren wird die Terminbuchung möglich sein, sobald ein Grossteil der Personen ab 75 Jahren geimpft ist, womit noch im April gerechnet wird.

Je nach Verfügbarkeit des Impfstoffs und Impfquote werden anschliessend die weiteren Impfgruppen schrittweise für eine Terminbuchung freigeschaltet. Gemäss heutigem Planungsstand werde das noch nicht geimpfte Gesundheitspersonal voraussichtlich gegen Ende April Termine buchen können und die breite Bevölkerung ab Mai.  Sobald eine neue Impfgruppe freigeschaltet wird, will der Kanton informieren.

Wer über keinen Internetzugang verfügt, kann sich ab dem 29. März 2021 telefonisch via Impfhotline (Nummer 0848 33 66 11) für eine Impfung anmelden. Wer einen Internetzugang hat, dem wird empfohlen, sich online zu registrieren. Für die Registrierung wird die Krankenversicherungskarte benötigt.

Sechsstelliger Code als Impfticket

Nach Abschluss der Registrierung erhalten die Impfwilligen einen sechsstelligen persönlichen Code bestehend aus Zahlen und Buchstaben. Diesen benötigen sie für alle weiteren Schritte des Impfprozesses, insbesondere muss er auch an die zwei Impftermine mitgebracht werden.

Ohne Vorweisen dieses Codes ist keine Impfung möglich. Für die Impfung im Impfzentrum müssen die Impfwilligen ausserdem ihren amtlichen Ausweis, ihre Krankenversicherungskarte und allfällige Zusatzunterlagen wie ein ärztliches Attest mitnehmen. Die persönlichen Angaben sowie der Wohnort werden beim Empfang überprüft.

Impfstart in Impfzentren

Nach Ostern nehmen die regionalen Impfzentren im Kanton Zürich gestaffelt den Betrieb auf. Die Impfkapazität wird auf die verfügbare Impfstoffmenge ausgerichtet und könne bei Bedarf rasch hochgefahren werden.

Hier gibt es alle Impfzentren im Kanton Zürich in der Übersicht:

Abschluss der Impfaktion an den Heimen

Diese Woche werden die Zweitimpfungen in den rund 400 Alters- und Pflegeheimen sowie Einrichtungen für Menschen mit Behinderung abgeschlossen. Personen, die sich während der Durchführung der Erstimpfungen aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen konnten oder verhindert waren, hatten während den Zweitimpfungen die Möglichkeit, sich impfen zu lassen. Dadurch erhöhte sich die Impfquote bei den Bewohnerinnen und Bewohnern auf 74 Prozent und bei den Mitarbeitenden auf 50 Prozent.

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