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Kanton Zürich setzt Zeichen gegen Veranstaltungen auf Koch-Areal

Das Koch-Areal in der Stadt Zürich wird seit über fünf Jahren besetzt. Die Besetzer organisieren regelmässig Anlässe. Für die Anlässe fehlen ihnen aber die nötigen Bewilligungen. Deswegen mischt sich nun der Kanton ein.

25.05.2019 / 07:56 / von: meg
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Das besetzte Koch-Areal in der Stadt Zürich (Screenshot: Google Maps)

Das besetzte Koch-Areal in der Stadt Zürich (Screenshot: Google Maps)

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Die Stadt Zürich dudelt die Veranstaltungen auf dem Koch-Areal. Auch wenn die nötigen Bewilligungen fehlen, geht die Stadt nicht gegen die Veranstaltungen vor. Von Seiten der Stadt heisst es, man den sozialen Frieden in der Stadt wahren.

Wie die «NZZ» berichtet, hat der Kanton nun einen Brief verfasst an die Stadt. In diesem ist geschrieben, entweder holen die Veranstalter die nötigen Bewilligungen ein, sonst müsse die Stadt Massnahmen ergreifen. Mit anderen Worten: Ohne die nötigen Papiere sollen auf dem Areal keine Anlässe durchgeführt werden, die eine Bewilligung brauchen. Der Kanton erinnert daran, dass für alle die gleichen Regeln gelten müssten.

Gegenüber der gleichen Zeitung sagt die Stadt Zürich, weitere Schritte würden derzeit abgeklärt. Es könnte auch zu einer aufsichtsrechtlichen Untersuchung kommen.

Die Besetzung auf dem Koch-Areal endet in absehbarer Zeit. Das Areal wird neu gestaltet. Vor zwei Wochen wurde der Sieger eines Architekturwettbewerbs gekürt. Es entstehen Wohnungen, ein Gewerbehaus und ein Quartierpark.

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Anwohner
am 25.05.2019 um 12:29
Schön hat wenigstens jemand ein einsehen dass für alle die gleichen Regeln gelten müssen, wenn auch sehr spät. Kam mir schon etwas merkwürdig vor wenn ich meinen Abfall ordnungsgemäss entsorge, für Aufbauten eine Baubewilligung einholen und Arbeiten gehe und damit Steuern zahle.