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Kanton Zürich streicht das Nachtnetz bis auf Weiteres

Der Zürcher Regierungsrat hat das weitere Vorgehen bei der Bekämpfung der Covid-19-Pandemie festgelegt. Wegen der aktuellen Situation verzichtet der Kanton auf die Wiederaufnahme des Nachtnetzes und setzt den Sonderstab wieder ein.

10.07.2020 / 16:27 / von: mma
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Die Nachtbusse und -Züge des ZVV-Nachtnetzes nehmen ihren Betrieb doch nicht auf. (Symbolbild: KEYSTONE/RIKKE SKAANING)

Die Nachtbusse und -Züge des ZVV-Nachtnetzes nehmen ihren Betrieb doch nicht auf. (Symbolbild: KEYSTONE/RIKKE SKAANING)

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Der Zürcher Regierungsrat streicht die Wiederaufnahme des ZVV-Nachtnetzes. Dies teilt der Kanton am Freitag mit. Grund dafür sei die aktuelle Corona-Situation. Die für den 17. Juli geplante Wiederaufnahme würde die Wirkung der Massnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus gefährden. So würde die Mobilität der Partygängerinnen und Partygänger zwischen den Städten und Kantonen gefördert und damit die Gefahr der Virusverbreitung erhöht, begründet der Kanton seinen Entscheid.

Wie es zum Entscheid kam, erklärt Regierungssprecher Andreas Melchior im Interview mit RADIO TOP:

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Neuer Sonderstab im Einsatz

Ebenfalls teilt der Kanton mit, dass ein neuer Sonderstab unter der Leitung des Kantonspolizeikommandanten Bruno Keller eingesetzt wird. Dieser berät den Regierungsrat bei seinen Entscheiden und koordiniert die Umsetzung der Massnahmen. Im Sonderstab haben auch die Städte und Gemeinden Einsitz, heisst es in der Mitteilung weiter. 

Auch das Contact Tracing werde gemäss Mitteilung weiter ausgebaut. Ziel sei es, das Contact Tracing bis zu mindestens 100 Neuansteckungen pro Tag sicherzustellen.

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