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Kanton Zürich sucht Pflegefamilien

Der Kanton Zürich sucht mehr Pflegeeltern. Es brauche vor allem Pflegefamilien, die Kinder während den Wochenenden, einzelnen Tagen oder Ferien aufnehmen würden. In jüngster Zeit wurden auch Plätze für unbegleitete Minderjährige aus der Ukraine vermittelt.

10.08.2022 / 18:58 / von: sda/cfi/szo
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Aufgrund des Krieges in der Ukraine mussten die Behörden im Kanton Zürich vermehrt Pflegeplätze für unbegleitete Minderjährige suchen. (Archivbild: KEYSTONE/MICHAEL BUHOLZER)

Aufgrund des Krieges in der Ukraine mussten die Behörden im Kanton Zürich vermehrt Pflegeplätze für unbegleitete Minderjährige suchen. (Archivbild: KEYSTONE/MICHAEL BUHOLZER)

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Wegen dem Krieg in der Ukraine mussten die Behörden zuletzt Mehrarbeit leisten. «Wir haben einige Plätze für unbegleitete Minderjährige aus der Ukraine vermittelt», sagte Roman Avogaro, stellvertretender Leiter des Amts für Jugend und Berufsberatung (AJB), am Mittwoch gegenüber der Nachrichtenagentur Keystone-SDA.

Das AJB hat, unabhängig von der Situation in der Ukraine, nun eine Kampagne aufgegleist, wie es am Mittwoch mitteilte. Mit einer eigenen Website sucht der Kanton Pflegeeltern, die sogenannte Entlastungsplätze anbieten können. Auch gleichgeschlechtliche Paare können Pflegeeltern werden.

Diese Aufgabe könnten alle übernehmen, ob Patchworkfamilien, gleichgeschlechtliche Paare oder Alleinstehende. Auf der Website pflegefamilien.zh.ch wird unter anderem ein Test angeboten, der Interessierten die Möglichkeit bietet, ihre Eignung als Pflegeeltern einzuschätzen. Stand heute gebe es nicht zu wenig Pflegefamilien im Kanton, betonte Avogaro. Derzeit werden im Kanton Zürich rund 750 Kinder von Pflegeeltern betreut. 600 Familien kümmern sich um diese. «Die Nachfrage steigt, unser Ziel ist es, einen genug grossen Pool an Pflegefamilien zu haben», sagte er. Die Kampagne startete das AJB, weil es seit 1. Januar 2022 aufgrund einer Gesetzesänderung die Verantwortung für das Pflegekinderwesen vollständig übernommen hat. Zuvor war diese zwischen den Kesb und den Kinder- und Jugendhilfezentren aufgeteilt.

Im Interview mit TELE TOP spricht Marco Suter über die Kampagne des Kanton Zürichs für mehr Pflegeeltern:

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