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Kantone wollen nichts von Impf-«Goodies» wissen

In anderen Ländern ist es bereits Usus: Personen, die sich impfen lassen, erhalten ein Präsent. In China sind es Esswaren oder Gutscheine, in den USA winkt Geimpften ein Millionengewinn. Die Kantone im TOP-Land halten wenig von dieser Idee – mit einer Ausnahme.

17.05.2021 / 12:45 / von: mma
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Im TOP-Land sind keine Impfgeschenke geplant. (Symbolbild: Keystone/AP/Paul Sancya)

Im TOP-Land sind keine Impfgeschenke geplant. (Symbolbild: Keystone/AP/Paul Sancya)

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Wer sich gegen das Coronavirus impft, wird in zahlreichen Ländern dafür belohnt. In China bekommt man zur Impfung Esswaren oder einen Kinogutschein geschenkt. In einigen US-Bundesstaaten gibt es eine Millionenverlosung unter allen Geimpften oder sogar direkt Bargeld auf die Hand. In der Schweiz gibt es bisher keine solchen Anreize.

RADIO TOP hat bei den Kantonen im Sendegebiet nachgefragt:

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Und sie sind auch nicht geplant, wie eine Umfrage von RADIO TOP bei den Kantonen zeigt. Der Kanton Zürich setzt auf eine neue Kampagne, um Leute für den Piks zu motivieren. Mit der Kampagne sollen vor allem Leute angesprochen werden, die noch unentschlossen sind. Geschenke sind keine geplant.

Auch in den Kantonen St.Gallen und Schaffhausen sind Impf-Geschenke nicht vorgesehen, genauso wie in Appenzell Ausserrhoden. Wie Regierungssprecher Georg Amstutz gegenüber RADIO TOP erklärt, sei die Impfwarteliste voll. Daher brauche es auch keine Anreize.

Anders sieht es im Innerrhodischen aus. Dort schliesst der stellvertretende Kantonsarzt Markus Schmidli Anreize nicht aus – jedoch nur unter bestimmten Umständen. Als Beispiel nennt er einen Impfstoffüberschuss. Falls zu viel Impfstoff vorhanden werde, könnte mit kleinen Anreizen gearbeitet werden, um die Impfungen aufzubrauchen. Auch um das Impfziel von 60 Prozent zu erreichen, könnten solche Anreize eingesetzt werden.

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