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Kein «Marsch fürs Läbe» in der Zürcher Innenstadt

Aus sicherheitspolizeilichen Überlegungen möchte das Sicherheitsdepartement der Stadt Zürich den Marsch der Abtreibungsgegner in der Innenstadt verbieten. Es soll nur noch eine Veranstaltung auf dem Turbinenplatz geben. Das stösst auf Widerstand.

18.12.2018 / 21:46 / von: meg/mst
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Der «Marsch fürs Läbe» ist in Zürich jeweils auf grosses Interesse gestossen (Screenshot: TELE TOP)

Der «Marsch fürs Läbe» ist in Zürich jeweils auf grosses Interesse gestossen (Screenshot: TELE TOP)

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Gegen den Entscheid des Sicherheitsdepartements hat das Organisationskomitee des Marsches Einsprache beim Stadtrat erhoben. Das Komitee will den «Marsch fürs Läbe» weiterhin in der Zürcher Innenstadt durchführen.

Bereits mehrmals fand der «Marsch fürs Läbe» in Zürich statt. Für Beatrice Gall, Mediensprecherin von «Marsch fürs Läbe», ist es unverständlich, warum der für das nächste Jahr geplante Marsch in der Zürcher Innenstadt nicht mehr bewilligt wurde. Die öffentliche Sicherheit sei durch die bisherigen Märsche nicht gefährdet gewesen. Sie sieht darum die verfassungsmässig garantierte Versammlungs- und Meinungsfreiheit verletzt.

Die Reaktionen auf das Verbot für den «Marsch fürs Läbe» im Beitrag von TELE TOP sind unterschiedlich:

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In der Vergangenheit bildeten sich bei den Kundgebungen der Abtreibungsgegner auch immer wieder Gegendemonstrationen. Nur mit grossem Polizeiaufwand konnte die Sicherheit der Kundgebungsteilnehmer gewährleistet werden.

Nicola Siegrist, Co-Präsident der Juso der Stadt Zürich, freut sich über das Demo-Verbot. Sollte die Stadt aber doch noch eine Bewilligung aussprechen, würde man eine Gegendemonstration organisieren.

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