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Keine Explosion der Fallzahlen an Zürcher Schulen

Wider erwarten sind die hohen Fallzahlen an den Schulen nach den Weihnachtsferien ausgeblieben. Allerdings steigt die Zahl der betroffenen Lehrpersonen.

12.01.2022 / 07:37 / von: ame
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Kinder müssen in Zürich in der Schule eine Maske tragen. Nicht alle Eltern sind einverstanden, eine zusätzliche Belastung für die Lehrpersonen. (Symbolbild: KEYSTONE/Ennio Leanza)

Kinder müssen in Zürich in der Schule eine Maske tragen. Nicht alle Eltern sind einverstanden, eine zusätzliche Belastung für die Lehrpersonen. (Symbolbild: KEYSTONE/Ennio Leanza)

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Trotz der Omikron-Welle und den Weihnachtsfeiern mit der Familie sind die Fallzahlen an Stadtzürcher Schulen ähnlich hoch wie vor den Ferien. Das zeigen die aktuellen Zahlen vom Zürcher Schuldepartement, die der NZZ vorliegen.

Die befürchtete explosionsartige Zunahme der Fallzahlen hat also noch nicht stattgefunden. «Die Situation ist weiter angespannt», sagt Marc Caprez, Sprecher des Schuldepartements, gegenüber der Zeitung. Der Betrieb könne aufrechterhalten werden. Die Zahlen sind allerdings deutlich höher als im Herbst.

Ein Viertel der Neuansteckungen betraf Lehrpersonen, drei Viertel gingen auf die Schülerinnen und Schüler zurück. 359 Personen sind insgesamt positiv getestet worden. Das bei fast 22'000 Tests an den Stadtzürcher Schulen in der vergangenen Woche. Somit liegt die Positivitätsrate bei 1,25 Prozent.

Sorgen bereitet dem Lehrerinnen- und Lehrerverband, dass die Anzahl der erkrankten Lehrpersonen steigt, während sie bei den Kindern stagniert. Das könnte in den nächsten Wochen zu Personalausfällen führen. Dazu komme die Belastung durch Eltern, die die Maskenpflicht nicht akzeptieren wollen.

Die Zürcher Gesundheitsdirektion setzt weiterhin auf Massentests, um die Fälle so schnell wie möglich aufzuspüren. Ansteckungen könnten damit aber nicht unbedingt verhindert werden, sagt Bruno Flura, Präsident der Schulkreisbehörde Limmattal. Bis die Labore die Tests ausgewertet haben, vergehen wegen der Überlastung der Labore mehrere Tage, an denen die angesteckten Kinder und Lehrpersonen weiter mit den anderen zur Schule gehen.

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