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Keine Gegenstimmen, aber Gegner

2024 gastiert die Velo-Weltmeisterschaft in Zürich. Im Zürcher Gemeinderat gab es bei der Abstimmung zur Velo-WM keine einzige Gegenstimme. Gegner gibt es trotzdem.

14.03.2019 / 17:15 / von: mma/pha
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Die Velo-WM 2024 sorgt für Uneinigkeit bei den Grünen. (Symbolbild: Pixabay.com/jp26jp)

Die Velo-WM 2024 sorgt für Uneinigkeit bei den Grünen. (Symbolbild: Pixabay.com/jp26jp)

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112 Ja-Stimmen, keine Nein-Stimmen und nur drei Enthaltungen. So deutlich hat der Zürcher Gemeinderat  den knapp Acht-Millionen-Kredit für die WM durchgewunken. Doch es gibt auch Gegner.

Vor allem innerhalb der Grünen ist man sich uneins. Fraktionspräsident Markus Kunz ist einer von drei Grünen, die sich in der Abstimmung im Gemeinderat enthalten haben. Für Kunz ist klar, dass solche Grossanlässe immer eine Belastung für Mensch und Umwelt darstellen. Insbesondere Anlässe, die im Stadtzentrum stattfinden, seien laut Kunz problematisch: «Man muss hier kritisch hinschauen, da es ja nicht nur ums Velo geht, sondern ein Mehraufkommen an Autos miteinhergeht.»

Weniger kritisch sieht es der Grüne Markus Knauss. Er sieht eine Chance in der WM. Knauss hofft darauf, dass nun die Stadt die Infrastruktur für den Veloverkehr verbessert.

Markus Knauss freut sich auf die WM. Im Vergleich zu anderen Grossanlässen, wie zum Beispiel das letztjährige Formel-E-Rennen, benötige die Velo-WM weniger Infrastruktur und das Velo sei ja auch klimaschonender.

RADIO TOP hat bei den Grünen nachgefragt:

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