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Kinderimpfung im Kanton Zürich: Meiste der 4000 Termine vergeben

Rund 90 Prozent der bisher aufgeschalteten 4000 Termine für die Corona-Kinderimpfung im Kanton Zürich sind vergeben. Die Gesundheitsdirektion hatte die Termine am Montagmorgen aufgeschaltet.

03.01.2022 / 20:08 / von: sda/nzu
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Im Kanton Zürich sind die meisten der bisher verfügbaren 4000 Termine für die Corona-Kinderimpfung bereits gebucht. (Symbolbild: KEYSTONE/GAETAN BALLY)

Im Kanton Zürich sind die meisten der bisher verfügbaren 4000 Termine für die Corona-Kinderimpfung bereits gebucht. (Symbolbild: KEYSTONE/GAETAN BALLY)

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Die Zürcher Gesundheitsdirektion bestätigte am Montagabend auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA eine Meldung des SRF-Regionaljournals Zürich-Schaffhausen. Die Nachfrage nach der Impfung für Kinder sei gross, schrieb die Gesundheitsdirektion. Nach acht Stunden seien 90 Prozent der 4000 Termine gebucht gewesen.

Bei der Aufschaltung der Termine am Morgen kam es wegen technischer Probleme zu Verzögerungen. Die Termine hätten um 8.00 Uhr freigeschaltet werden sollen. Doch es hatte bis 8.30 Uhr gedauert, wie die Gesundheitsdirektion über Twitter mitgeteilt hatte.

Der Kanton will nun weitere Termine anbieten und diese auf Randzeiten legen sowie auf Zeiten, in denen viele Kinder schulfrei haben, etwa auf den Mittwochnachmittag. Für ein zuverlässiges Fazit zum Interesse an den Impfungen sei es aber noch zu früh, hielt die Gesundheitsdirektion fest.

Eltern können sich wegen der Impfung auch an die Kinderärzte wenden. Impfstoff stehe ausreichend zur Verfügung. die Praxen könnten ihn bei der Kantonsapotheke bestellen, hiess es in der Mitteilung. Kinderarzt-Praxen seien «ein zentraler Pfeiler bei der Durchführung der Kinderimpfungen», schrieb die Gesundheitsdirektion.

Kürzere Quarantäne für Kontaktpersonen

Ebenfalls am Montag hat der Kanton Zürich die Bundesempfehlung zur Verkürzung der Quarantäne für Kontaktpersonen von Angesteckten umgesetzt: Personen, die mit einer Corona-infizierten Person engen Kontakt hatten, müssen noch für sieben statt zehn Tage in Quarantäne.

Auch andere Kantone setzen die BAG-Empfehlung auf Montag um, darunter etwa alle Zentralschweizer Kantone.

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B. Kerzenmacher
am 03.01.2022 um 21:16
Man kommt jetzt wegen den Impfverweigerer an den Punkt, an dem man nur noch die Wahl zwischen lauter schlechter Alternativen hat.Die Balance zwischen diesen wird also nicht irgendwie gut werden, sondern, wenn man es gut macht, erträglich.