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«Kindsmissbrauchsfälle in Kitas sollten publik werden»

In letzter Zeit sind gleich zwei Fälle bekannt geworden, wo Betreuer Kinder sexuell belästigt haben sollen. Der Medienwissenschaftler Guido Keel ist der Meinung, es sollte darüber berichtet werden, aber nur mit der nötigen Vorsicht.

12.02.2019 / 11:41 / von: meg
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In einer Kita und einem Kinderort sollen zwei Kinder sexuell belästigt worden sein (Bild: pixabay.com/sphaeroid)

In einer Kita und einem Kinderort sollen zwei Kinder sexuell belästigt worden sein (Bild: pixabay.com/sphaeroid)

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Letzte Woche wurde der Fall aus einer Kita in St.Gallen publik. Ein Betreuer soll zwei kleine Buben sexuell missbraucht haben. Diesen Dienstag wurde der Fall aus einem Kinderhort in Stäfa bekannt. Auch dort wird ein Betreuer verdächtigt, ein Kind sexuell belästigt zu haben.

Der Medienwissenschaftler Guido Keel, Professor für Journalistik an der ZHAW in Winterthur, stellt klar, dass solche Fälle publik gemacht werden sollen. Er meint: «Die Eltern haben ein Anrecht darauf, dass sie informiert werden, dass Kinder missbraucht werden in Kitas. Es ist aber sehr wichtig, dass die Medien einordnen.» Wenn es nur einzelne Fälle seien – wie es aktuell der Fall ist – sei es zwingend notwendig, nur von Einzelfällen zu sprechen.

Zudem gibt es bei der Berichterstattung zu Missbrauchsfällen in Kitas auch Grenzen. Keel sagt, es dürfe niemand vorverurteilt werden, wenn es erst Anschuldigungen seien. Zudem sollten die mutmasslichen Täter nicht identifizierbar sein für das Publikum. Dies würde laut dem Medienwissenschaftler gegen die journalistische Ethik verstossen.

Der RADIO TOP Beitrag mit weiteren Einschätzungen des Medienwissenschaftlers:

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Angela
am 16.02.2019 um 08:02
oft sieht oder erkennt man Gesichter im Fernsehen bei Mord und Totschlag. Bei den Pädophilen Sau- Hunden sollte man den Namen GROSS auf die Strasse schreiben und ein Lebenslanges Verbot für die Arbeit mit Kindern geben. Nicht nur diese kümmerlichen 10 Jahre die vorgeschlagen wurden! Eltern zahlen ja schon sehr viel um nur einen halben Tag ihr Kind behüten zu lassen, während diese Arbeiten gehen müssen um nur für sich selbst schon 1 warmen Teller leisten zu können.! Wenn einem Kind das Leben wegen diesem Pädophilen versaut und geprägt wurde, dann sollten das alle Eltern die ihr Kind in die Kita geben müssen wissen.