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Kirchgemeinde Zürich richtet Flüchtlingsherberge ein

Die Kirchgemeinde Zürich will in der Nähe des Bahnhofs Wiedikon eine Herberge für geflüchtete Frauen und Kinder einrichten. Das Projekt ist vorerst auf drei Jahre ausgerichtet.

24.10.2019 / 15:25 / von: sda/mco
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Zwei frei werdende Wohnungen an der Schimmelstrasse, die sich in kirchlichem Besitz befinden, werden neu als Flüchtlingsherberge genutzt. Sie bieten Platz für bis zu zehn Frauen und sechs Kinder. (Screenshot: Google Maps)

Zwei frei werdende Wohnungen an der Schimmelstrasse, die sich in kirchlichem Besitz befinden, werden neu als Flüchtlingsherberge genutzt. Sie bieten Platz für bis zu zehn Frauen und sechs Kinder. (Screenshot: Google Maps)

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An der Schimmelstrasse 8 soll ab Januar 2020 eine Herberge für geflüchtete Frauen und Kinder entstehen, wie die Kirchgemeinde am Donnerstag mitteilte. Dies hat das Parlament der reformierten Kirchgemeinde Zürich in seiner Sitzung von Mittwoch beschlossen.

Umgenutzt werden zwei frei werdende Wohnungen, die sich in kirchlichem Besitz befinden. Die Räume bieten Platz für bis zu zehn Frauen und sechs Kinder.

Der Projektverantwortliche, Pfarrer Patrick Schwarzenbach, sagte gegenüber der Nachrichtenagentur Keystone-SDA: «Die Herberge stellt für uns ein Pilotprojekt dar.»

Die Kosten des vorerst dreijährigen Projekts betragen rund 425'000 Franken. Die Verantwortung für den operativen und administrativen Bereich übernehmen die Citykirche Offener St.Jakob und der Verein Wohngenuss.

Umbau und Sanierung in Magliaso

In seiner Sitzung genehmigte das Kirchenparlament auch einen Kredit für die Umbaukosten des Centro Magliaso. Das Hotel am Luganersee ist unter anderem für Menschen mit Behinderungen ausgerichtet. Das Centro befindet sich im Besitz der reformierten Kirchgemeinde Zürich. Der Kredit für den Umbau beläuft sich auf 3,14 Millionen Franken.

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