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Klimastiftung Schweiz mit Rekordjahr

Die Klimastiftung Schweiz blickt auf das stärkste Jahr in ihrer zehnjährigen Geschichte zurück. Mit vier Millionen Franken war die Summe der Fördergelder im 2018 so hoch wie noch nie.

10.04.2019 / 10:14 / von: meg/sda
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Die Klimastiftung Schweiz hat so hohe Fördergelder vergeben wie nie zuvor (Bild: pixabay.com/RoyBuri)

Die Klimastiftung Schweiz hat so hohe Fördergelder vergeben wie nie zuvor (Bild: pixabay.com/RoyBuri)

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Mit den Fördergeldern unterstützte die Stiftung Klimaschutz-Projekte von 350 Schweizer und Liechtensteiner KMU.

Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Fördersumme um 37 Prozent, wie die Stiftung in einer Mitteilung zu ihrem veröffentlichten Jahresbericht schreibt.

Und es wurden 90 Unternehmen mehr unterstützt, die eine freiwillige Zielvereinbarung zum Energiesparen eingingen oder klimafreundliche Produkte entwickelten. Insbesondere im Bereich Innovation reichen Firmen laut der Stiftung «immer mehr und immer bessere Fördergesuche» ein.

Auch die Zahl der Energieeffizienz-Projekte nahm zu: Fast 100 Projekte, mit denen KMU im eigenen Betrieb Energie sparen, unterstützte die Stiftung finanziell. Stark gestiegen ist die Förderung von E-Mobilität.

Finanziell ist die Stiftung nach eigenen Angaben gut aufgestellt. 27 grosse Dienstleister aus der Schweiz und aus Liechtenstein spenden ihre Netto-Rückvergütung aus der CO2-Lenkungsabgabe der gemeinsamen Stiftung.

Es handelt sich um Unternehmen, die mehr zurückerhalten, als sie an Lenkungsabgaben bezahlen - hauptsächlich um Versicherungen und Banken. Möglich ist das, weil sich die Rückvergütung der CO2-Abgabe an der Lohnsumme der Unternehmen orientiert und nicht an deren Emissionen.

Die Vereinbarungen mit den Partnerfirmen laufen aktuell bis Ende 2020. Für die weitere Zukunft hat die Stiftung den strategischen Prozess 'post 2020' begonnen.

Die gemeinnützige und unabhängige Klimastiftung steht allen Firmen offen, die durch den gezielten Einsatz der Rückverteilung aus der CO2-Abgabe den Klimaschutz verstärken wollen. Sie hat seit 2008 rund 20 Millionen Franken für 1400 KMU gesprochen.

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