Pull down to refresh...
zurück

Klinikchef des Unispitals vorübergehend des Amtes enthoben

Das Universitätsspital Zürich hat den Leiter der Klinik für Herzchirurgie des Amtes enthoben. Francesco Maisano soll während der Untersuchung gegen ihn Daten in den Systemen des Spitals verändert haben. Er selbst bestreitet dies.

31.07.2020 / 06:43 / von: mco
Seite drucken Kommentare
0
Der Whistleblower, der den Fall ins rollen gebracht hat, wurde zuerst entlassen, arbeitet jetzt aber wieder als Leitender Arzt. (Symbolbild: EYSTONE/ENNIO LEANZA)

Der Whistleblower, der den Fall ins rollen gebracht hat, wurde zuerst entlassen, arbeitet jetzt aber wieder als Leitender Arzt. (Symbolbild: EYSTONE/ENNIO LEANZA)

0
Schreiben Sie einen Kommentar

Es ist ein weiters Kapitel in der Affäre rund um den Herzchirurgen Francesco Maisano. Dem Klinikchef wird vorgeworfen, wissenschaftliche Publikationen geschönt zu haben. Deshalb läuft eine Untersuchung gegen ihn.

Laut dem «Tages-Anzeiger» soll er während der Untersuchung gegen ihn Daten im administrativen System des Spitals verändert haben. Damit er keinen Zugriff mehr auf das System hat, wurde er nun vom Universitätsspital Zürich (USZ) von seinem Amt enthoben. Zudem darf er den Mitarbeitenden des USZ keine Anweisungen mehr geben. Die Massnahme gilt voraussichtlich bis zum Abschluss der Untersuchungen.

Das USZ hofft, mit der Amtsenthebung etwas Ruhe in die Affäre bringen zu können. Maisano selbst betont, dass alle Vorwürfe gegen ihn haltlos seien und hat die PR-Agentur Farner damit beauftragt, seinen Ruf zu verbessern. 

Im Mai 2020 wurde bekannt, dass der Leiter der Abteilung Herzchirurgie des Universitätsspitals Zürich, Francesco Maisano unter anderem Operationsberichte in wissenschaftlichen Publikationen geschönt haben soll.

Beitrag erfassen

Keine Kommentare