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Kompromiss zu Bauvorschriften am Seeufer sorgt für rote Köpfe

Im Seeuferbereich sollen neben den üblichen Bauvorschriften ergänzende Festlegungen in verschiedenen Bereichen gelten. Dies hat der Kantonsrat am Montag beschlossen. Der getroffene Kompromiss kommt allerdings nicht überall gut an.

02.02.2021 / 18:22 / von: mju/mma/sda
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Der Entscheid über die Bauvorschriften am Seeufer sorgt für Diskussionen. (Screenshot: TELE TOP)

Der Entscheid über die Bauvorschriften am Seeufer sorgt für Diskussionen. (Screenshot: TELE TOP)

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Der Zürcher Kantonsrat hatte am Montag den neuen Bauvorschriften an Seeufern zugestimmt. Die Vorlage ist allerdings entschärft worden. SVP, FDP, CVP, Grüne und EVP haben der Vorlage nun vor der Schlussabstimmung die Zähne gezogen. Der Kantonsrat stimmte einem Antrag von Tobias Mani (EVP, Wädenswil) zu, der bezüglich der Sicherung der Seesicht den Begriff «dauernd» und die maximal zulässige Höhe von Hecken und Mauern von 1,4 Metern strich.

Beim Verein «Ja zum Seeuferweg» sorgt der Kompromiss des Kantonsrats für Empörung. «Es gibt meiner Meinung nach keinen Grund für ein solches Entgegenkommen», sagt Julia Gerber Rüegg, die Präsidentin des Vereins. «Es gibt schon viel zu viele solcher Hecken und Mauern am Ufer. Wir brauchen keine mehr».

Der Vater des Kompromisses, Tobias Mani von der EVP, kontert: «In der Politik muss man seinen Gegnern manchmal entgegen kommen. Die bürgerlichen haben in des sauren Apfel gebissen und wir verzichten auf das Verbot hoher Hecken und Mauern».

TELE TOP hat beide Seiten am Ufer des Zürisees getroffen:

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