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Kreis 11: Verwirrter Mann hält sein Kind aus dem Fenster

Am Donnerstagmittag hat ein Mann in Zürich-Affoltern gedroht seinem kleinen Kind etwas anzutun. Danach hat er sich in der Wohnung verschanzt. Nach längeren Verhandlungen hat er aufgegeben und die Liegenschaft verlassen. Verletzt wurde niemand.

10.10.2019 / 16:14 / von: mle
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Am Donnerstagmittag hat ein Mann in Zürich-Affoltern gedroht seinem kleinen Kind etwas anzutun. Danach verschanzte er sich in der Wohnung. (Symbolbild: Stadtpolizei Zürich)

Am Donnerstagmittag hat ein Mann in Zürich-Affoltern gedroht seinem kleinen Kind etwas anzutun. Danach verschanzte er sich in der Wohnung. (Symbolbild: Stadtpolizei Zürich)

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Kurz nach 11 Uhr erhielt die Stadtpolizei Zürich die Meldung, dass in einer Liegenschaft am Bergacker ein Mann herumschreien würde. Beim Eintreffen der Polizisten befand sich der offensichtlich verwirrte Mann auf dem Fenstersims im 2. Stock. Er streckte sein weinendes und schreiendes Kind aus dem Fenster und drohte damit, es fallen zu lassen, wenn seine Forderungen nicht erfüllt werden, schreibt die Stadtpolizei am Donnerstagnachmittag.

Mann wollte mit Imam sprechen

Die Polizisten boten in der Folge die Sanität, Feuerwehr und Spezialisten der Verhandlungsgruppe der Stadtpolizei Zürich auf. Nach ersten erfolglosen Gesprächen boten sich auch Personen aus dem privaten Umfeld des 45-jährigen Muslimen und seiner Ehefrau an, um zu vermitteln. Der Mann lehnte diese Personen jedoch ab und verlangte ein Gespräch mit einem Imam. Dieser Forderung wurde stattgegeben.

Kurz nach 16 Uhr führten diese Verhandlungen dazu, dass der Mann bereit war, die Wohnung mit seiner Frau und seinem Kind zu verlassen. Das Ehepaar wurde verhaftet und anschliessend medizinischem Fachpersonal übergeben. Das Kind wurde in die Obhut einer befreundeten Familie übergeben.

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