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Limmat von Aktivisten grün eingefärbt

Die Limmat in der Stadt Zürich ist am Dienstagmittag grün eingefärbt worden. Gemäss Stadtpolizei Zürich besteht für Menschen keine Gefahr. Urheber sind Demonstrierende auf der Gemüsebrücke.

10.09.2019 / 12:55 / von: sda/mco/mle
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Die Limmat ist grün eingefärbt worden. (Bild: Stadtpolizei Zürich)

Die Limmat ist grün eingefärbt worden. (Bild: Stadtpolizei Zürich)

Für Menschen besteht keine Gefahr. (Bild: Stadtpolizei Zürich)

Für Menschen besteht keine Gefahr. (Bild: Stadtpolizei Zürich)

Die Polizei ist noch auf der Suche nach den Tätern. (Bild: Stadtpolizei Zürich)

Die Polizei ist noch auf der Suche nach den Tätern. (Bild: Stadtpolizei Zürich)

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Kurz nach 12 Uhr ging bei der Einsatzzentrale der Stadtpolizei Zürich die Meldung ein, die Limmat sei grasgrün eingefärbt worden sei. Die Stadtpolizei leitete umgehend Abklärungen ein und bot die Wasserschutzpolizei auf, wie sie mitteilte. Zudem wurden Detektive eingesetzt, um den Ursprung der Verfärbung abzuklären.

Die Abklärungen der Wasserschutzpolizei sind noch nicht abgeschlossen. Die entnommene Wasserprobe wird vom Amt für Abfall, Wasser, Energie und Luft untersucht. Zurzeit könne nicht vorausgesagt werden, wann die Untersuchung abgeschlossen ist und das Resultat bekannt gegeben werden kann. Die polizeilichen Ermittlungen laufen.

Hinweis auf drohenden Kollaps des Ökosystems

Bei den Demonstrierenden handelt es sich um Mitglieder von «Extinction Rebellion», wie diese mitteilten. Mit der unbewilligten Aktion wolle die aus England stammende Bewegung auf den drohenden Kollaps des Ökosystems und das mögliche Aussterben der menschlichen Spezies aufmerksam machen.

Gemäss Mitteilung finden vom 9. bis 20. September in neun Schweizer Städten Aktionen von Extinction Rebellion statt. Die Tour startete am Montag in Bern. Nach der Aktion in Zürich folgen Fribourg, Martigny, Neuchâtel, Luzern, Genf und Delémont. Die Aktion in Lausanne am 20. September werde das grosse Finale bilden.

Bei der Farbe, welche Teile der Limmat grün gefärbt haben, handelt es sich gemäss «Extinction Rebellion» um sogenanntes Uranin. Anders als seine giftgrüne Färbung vermuten lasse, sei der Stoff komplett ungefährlich: Die Toxizität von Uranin liege in der Grössenordnung von Speisesalz. Am Dienstagnachmittag bestätigte die Stadtpolizei Zürich, dass es sich um Uranin handelt. 

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