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Kranbesetzer von Oerlikon gibt auf – Störung des Bahnverkehrs ist behoben

Der Grosseinsatz der Rettungskräfte in Zürich Oerlikon ist am späten Dienstagvormittag glimpflich zu Ende gegangen. Der Mann, der am Montagabend auf einen Baukran kletterte, stundenlang dort ausharrte und mehrere Feuer entfachte, stieg mit Polizeibegleitung herunter.

17.05.2022 / 18:17 / von: sda/yho/ame/sha/rpf
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Der Mann hat sich inzwischen ergeben und sich vom Kran begleiten lassen. Er befindet sich in Sicherheit. (Bild: KEYSTONE/Michael Buholzer)

Der Mann hat sich inzwischen ergeben und sich vom Kran begleiten lassen. Er befindet sich in Sicherheit. (Bild: KEYSTONE/Michael Buholzer)

Alle Bahnverbindungen durch Oerlikon sind unterbrochen. (Bild: TOP-Medien/Rizja Pfister)

Alle Bahnverbindungen durch Oerlikon sind unterbrochen. (Bild: TOP-Medien/Rizja Pfister)

Die Feuerwehr löscht die brennende Krankabine. (KEYSTONE/Michael Buholzer)

Die Feuerwehr löscht die brennende Krankabine. (KEYSTONE/Michael Buholzer)

Ein Unbekannter Mann hat sich in der nähe des Bahnhof Oerlikons auf einen Kranen verschanzt. (Bild: TOP-Medien/Felix Gross)

Ein Unbekannter Mann hat sich in der nähe des Bahnhof Oerlikons auf einen Kranen verschanzt. (Bild: TOP-Medien/Felix Gross)

Die Stadtpolizei Zürich ist mit einem Grossaufgebot im Einsatz. (Bild: TOP-Medien/Felix Gross)

Die Stadtpolizei Zürich ist mit einem Grossaufgebot im Einsatz. (Bild: TOP-Medien/Felix Gross)

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TELE TOP war während des Grosseinsatzes in Zürich Oerlikon vor Ort:

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Die Identität des Mannes und das Motiv für seine Aktion stehen noch nicht zweifelsfrei fest, wie die Stadtpolizei Zürich mitteilte. Stundenlang versuchten die Einsatzkräfte vergeblich, mit dem Mann ins Gespräch zu kommen.

Er lief auf dem Kranausleger hin und her, warf Gegenstände herunter und setzte unter anderem die Kabine des Krans in Brand. Die Feuerwehr konnte diesen und weitere Brände löschen.

Höhenretter von Schutz & Rettung Zürich und Mitglieder der Verhandlungsgruppe der Stadtpolizei begaben sich mit einem Hubretter zu dem Mann. Es kam jedoch kein Gespräch zu Stande und er liess sich lange Zeit nicht dazu bewegen, den Kran zu verlassen.

Wie die Stadtpolizei Zürich den Mann vom Abstieg überzeugen konnte, hat Sprecherin Judith Hödl bei RADIO TOP erklärt:

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Feuerwehrfrau verletzt

Bei einem erneuten Versuch, mit dem Mann in Kontakt zu treten, warf er ein Werkzeug in Richtung der Personen auf dem Hubretter und verletzte dabei eine Feuerwehrfrau. Sie musste ins Spital gebracht werden, wie die Stadtpolizei schreibt.

Schliesslich gelang es den Spezialistinnen und Spezialisten der Verhandlungsgruppe und den Seilspezialisten der Interventionseinheit aber doch, mit dem Mann auf dem Kran ins Gespräch zu kommen. Kurz nach 11 Uhr liess er sich davon überzeugen aufzugeben. In Begleitung der Polizei kehrte er freiwillig auf den Boden zurück. Der Mann wurde auf eine Polizeiwache gebracht und dort ärztlich untersucht.

Sowohl der Individualverkehr als auch der öffentlich Verkehr waren stundenlang stark behindert. Der Bahnhof Oerlikon war zeitweise komplett gesperrt. Dies hatte Auswirkungen auf den Bahnverkehr in der ganzen Schweiz. Um 12 Uhr meldete die SBB das Ende der Störung. Es sei aber weiter mit Verspätungen und vereinzelten Zugausfällen zu rechnen. Auch der Betrieb auf der betroffenen Baustelle war stark beeinträchtigt.

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Michael gideon
am 17.05.2022 um 11:15
Wie lange geht es bis der Polizei Psychologe auf den Platz kommt am Bahnhof oerlikon zum kranmensch.das Problem wird bald als Attraktion verkauft.