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«Mars One Ventures AG» ist pleite - Steve Schild glaubt trotzdem an Auswanderung auf Mars

Das Ziel, vier Astronauten ohne Rückflugticket auf den Mars zu schiessen, steht offenbar auf der Kippe. Die Firma Mars One Ventures AG ist Konkurs gegangen. Dennoch glaubt der Schweizer aus Elgg, Steve Schild, weiterhin an seine Marslandung.

26.01.2019 / 10:59 / von: eob
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2031 sollten vier Astronauten auf den Mars geschickt werden - ohne Rückflugticket. (Symboldbild: pixabay.com/GooKingSword)

2031 sollten vier Astronauten auf den Mars geschickt werden - ohne Rückflugticket. (Symboldbild: pixabay.com/GooKingSword)

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2031 sollten vier Astronauten auf den Mars geschossen werden und sich auf dem roten Planeten ein neues Leben aufbauen. So lautet das Projekt der niederländischen Stiftung Mars One.

Dieses Projekt soll jetzt auf der Kippe stehen. Denn gegen eine Firma in Basel (Mars One Ventures AG), die für die Stiftung Mars One Geld auftreiben wollte, läuft seit Mitte Januar ein Konkursfahren, wie «der Landbote» schreibt.

Einer der letzten 100 Anwärter, die mit dieser Mission auf dem Mars landen wollen, ist der Elgger Steve Schild. Er ist noch der einzige Schweizer unter den Anwärtern und glaubt trotz der schlechten Vorzeichen, auf den Mars auszuwandern. Wie Schild gegenüber dem Landboten betont, sei die Firma Mars One Ventures AG unabhängig von der holländischen Stiftung. Wahrscheinlich hätte die konkursite Firma versucht, Geld für die Stiftung zu beschaffen und dies hätte jetzt einfach nicht geklappt.

Für Steve Schild ist sein Traum erst gestorben, wenn die Stiftung Mars One offiziell bestätigt, dass sie kein Geld mehr haben. Jedoch sei es noch nicht bestimmt, wie es weitergeht. Vier Jahre ist es schon her, seitdem Steve Schild unter die letzten 100 Kandidaten gewählt wurde. Gemäss Schild, sollten irgendwann die Kandidaten in einem nächsten Auswahlverfahren auf 24 gekürzt werden.

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Allegra
am 28.01.2019 um 10:02
Das "Projekt" Mars One war von der ersten Stunde an eine Farce! Es gibt tatsächlich naive Köpfe die das noch immer nicht verstehen. Menschen auf den roten Planeten zu schiessen, wo sie friedlich in einem Loch unter der Marserde eine zivilisation aufbauen könnten (geschützt vor kosmisches Strahlung welche bekanntlich unsere DNA zerstört) ist Fantasie! Frühstens in 200 Jahren wäre dieser Wahnsinn realisierbar, da zuerst von der Weltbevölkerung 100 Milliarden Dollar zusammengekratzt werden müssen, damit Endemol live berichten kann! Finanzielle und technische Hürden sind schlicht zu gross! Es gibt da selbsternannte Amateurastronauten die noch immer glauben die Mars One Stiftung habe nichts mit Mars One Ventures AG zu tun...……..
BettiKo
am 27.01.2019 um 11:11
Das sind keine Visionäre sondern aus meiner Sicht, Loser, Loser die noch Selbstmord Ideen haben und sogar noch naiv dazu, die glauben andere würden es sogar bezahlen. Das erinnert mich an die Mauer von Trump, die Mexikaner bezahlen sollen. Auch nur so ein Loser.