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Massnahmenkritiker kandidiert für den Zürcher Regierungsrat

Die Corona-Massnahmenkritiker wollen in die Zürcher Regierung: Patrick Jetzer aus Dübendorf hat am Mittwoch seine Kandidatur für die Wahlen 2023 bekannt gegeben.

10.08.2022 / 11:38 / von: sda/cfi
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Im Zürcher Regierungsrat politisieren Vertreterinnen und Vertreter von SVP, FDP, Mitte, SP und Grünen: 2023 wollen Corona-Massnahmenkritiker den etablierten Parteien einen Sitz entreissen. (Symbolbild: KEYSTONE/WALTER BIERI)

Im Zürcher Regierungsrat politisieren Vertreterinnen und Vertreter von SVP, FDP, Mitte, SP und Grünen: 2023 wollen Corona-Massnahmenkritiker den etablierten Parteien einen Sitz entreissen. (Symbolbild: KEYSTONE/WALTER BIERI)

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Jetzer tritt bei den Erneuerungswahlen für den Verein «Aufrecht Schweiz» an. Dieser ist aus der massnahmenkritischen Bewegung hervorgegangen und versteht sich nicht als eigentliche Partei.

Der Zürcher Regierungsrat vertrete heute nur Grosskonzerne und jene Bevölkerungsschicht, die eine Einkommenssicherheit geniesse, schreibt der Verein in einer Mitteilung. Jetzer stehe hingegen für Personen ein, die Wert auf «Selbstbestimmtheit und Eigenverantwortung» legten oder unter den politischen Massnahmen litten, die «unter dem Vorwand von Gesundheit, Energie und Sanktionen» verhängt würden.

Jetzer schaffte im März 2022 für «Aufrecht» den Sprung ins Dübendorfer Stadtparlament. Eine Wahl in die Zürcher Regierung dürfte der Gruppierung aber kaum gelingen. Jetzer kandidiert gleichzeitig auch für den Kantonsrat. Dort ist «Aufrecht» bereits heute mit Urs Hans vertreten. Nachdem die Grünen den Biobauern und Impfgegner aus dem Tösstal wegen «abenteuerlichen Thesen zur Pandemie» ausgeschlossen hatten, politisiert er inzwischen für den Verein. Der erste Wahlgang für den Regierungsrat findet am 12. Februar 2023 statt. Dann erfolgt auch die Erneuerungswahl des Kantonsrates.

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