Pull down to refresh...
zurück

Matthias Kappeler: «Um Wahlchancen zu haben, müsste viel passieren»

Der Alt-SVP-Nationalrat Christoph Mörgeli will es nochmals wissen: Er hat sich um einen Platz auf der Nationalratsliste der Zürcher SVP beworben. TELE TOP-Politologe Matthias Kappeler schätzt seine Wahlchancen gering ein.

21.04.2019 / 13:06 / von: sbr
Seite drucken Kommentare
0
Der Politologe Matthias Kappeler schätzt die Wahlchancen von Christoph Mörgeli gering ein. (Bild: empiricon.ch)

Der Politologe Matthias Kappeler schätzt die Wahlchancen von Christoph Mörgeli gering ein. (Bild: empiricon.ch)

0
Schreiben Sie einen Kommentar

Christoph Mörgeli will damit die Partei aus ihrem Formtief holen. Vor vier Jahren wurde er aus dem Nationalrat abgewählt. Nun will er es nochmals versuchen.

TELE TOP hat mit ihm über seine Pläne gesprochen:

video

Der TELE TOP-Politologe Matthias Kappeler schätzt im RADIO TOP-Interview die Wahlchancen von Christoph Mörgeli ein:

Herr Kappeler, der SVP-Politiker Christoph Mörgeli möchte sich trotz seiner Abwahl vor vier Jahren wieder für den Nationalrat aufstellen lassen. Was sagen Sie zu dieser Ankündigung?

Das überrascht mich. Christoph Mörgeli ist vor vier Jahren nicht nur knapp gescheitert, sondern wurde von seiner eigenen Wählerschaft regelrecht zurückgebunden. Deshalb verwundert es mich, dass er sich dieser Gefahr nochmals aussetzen will.

Wie schätzen Sie seine Chancen bei den SVP-Delegierten ein. Werden Sie ihn als Kandidaten für den Nationalrat aufzustellen?

Ich kann mir vorstellen, dass die Delegierten ihm einen respektablen Platz zuteilen. Das haben sie bereits bei anderen zuvor abgewählten Kandidaten im Kanton Zürich getan. Ob es dennoch bei den Wahlen reicht bezweifle ich. Einerseits weil er keinen Spitzenplatz erhalten wird. Andererseits weil die SVP Zürich aktuell froh sein kann, wenn sie ihre Anzahl Sitze im Nationalrat behalten kann.

Die SVP ist in einem Tief, könnte Christoph Mörgeli als bekannter Politiker nicht ein Zugpferd sein?

Er ist sicherlich sehr bekannt. Als Politiker wird er aber von vielen Wählenden sehr zynisch wahrgenommen. Das war auch der Grund weshalb er vor vier Jahren abgewählt wurde. Um Wahlchancen zu haben, müsste viel passieren. 

Beitrag erfassen

Keine Kommentare