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Mietpreise in Zürich und Ostschweiz im November leicht gestiegen

Die Wohnungs-Mietpreise in Zürich und in der Ostschweiz sind im November leicht gestiegen. Das zeigt eine Untersuchung von Immoscout 24. Schweizweit wird Wohnen allerdings günstiger.

04.12.2018 / 08:59 / von: vsu/sda
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In der Zentralschweiz und dem Tessin ist Wohnen im November günstiger geworden, in Zürich und der Ostschweiz hingegen teurer. (Symbolbild: pixabay.com)

In der Zentralschweiz und dem Tessin ist Wohnen im November günstiger geworden, in Zürich und der Ostschweiz hingegen teurer. (Symbolbild: pixabay.com)

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Wohnen in der Schweiz wird wieder billiger. So sind die Angebotsmieten im November wieder leicht gesunken und auch die Preise für Einfamilienhäuser gingen erstmals seit mehreren Monaten wieder zurück. Beim Stockwerkeigentum gab es indes keine Bewegung, wie Immobilienscout24 und das Beratungsunternehmen IAZI am Dienstag mitteilten. Künftig dürfte die Preisentwicklung weiter eher gedämpft verlaufen.

Bei den Einfamilienhäusern kam es im November erstmals seit Monaten zu einem Rückgang um 1,1 Prozent. Damit kostete ein Quadratmeter in einem typischen Schweizer Einfamilienhaus rund 6'269 Franken. Auf lange Sicht bleien Einfamilienhäuser aber attraktiv. Auf Sicht von 12 Monaten lag der Preiszuwachs immer noch bei 2,6 Prozent. Beim Stockwerkeigentum zeigte sich im Monatsvergleich mit Preisen von 7'003 Franken pro Quadratmeter quasi keine Veränderung, im Jahresvergleich stiegen die Preise leicht um 0,3 Prozent. 

Regionale Unterschiede in der Preisentwicklung

Bei den Mieten setzte sich der Preisrückgang fort, im November gab es einen kleinen Rückgang um 0,1 Prozent. Im Durchschnitt kostete eine Wohnung mit 100 Quadratmetern laut der Studie durchschnittlich 2'163 Franken im Monat. Regional entwickelten sich die Preise dabei sehr unterschiedlich. Während beispielsweise die Mieten in Zürich (+0,3%) und in der Ostschweiz (+0,2%) leicht anstiegen, gab es im Tessin (-0,6%) und in der Zentralschweiz (-0,3%) Rückgänge.

Tiefe Zuwanderung sorgt für sinkende Preise

Auch künftig dürften die Preise eher weiter fallen, erwarten IAZI und Immoscout24. Den jüngsten Zahlen des Staatssekretariats für Migration (SEM) zufolge haben sich im laufenden Jahr deutlich weniger Personen aus dem Ausland in der Schweiz niedergelassen als zu den Boom-Zeiten zwischen 2007 und 2016. «Die zusätzliche Nachfrage nach Wohnraum dürfte folglich moderat ausfallen», prognostiziert Martin Waeber, Direktor von ImmoScout24. Zudem könnte sich der unerwartete BIP-Rückgang im dritten Quartal preisdämpfend auswirken.

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