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Mit gefälschten 20er-Noten für die Vollgeld-Initiative

Am 10. Juni stimmt das Volk über die Vollgeld-Initiative ab. Diese will, dass die Zentralbank die alleinige Kontrolle über das Geld in der Schweiz hat. Mit einer Aktion wollten die Initianten heute in Zürich mobilisieren.

03.05.2018 / 16:56 / von: sbr/mra
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Sehen auf den ersten Blick ziemlich echt aus, die gefälschten Banknoten. (Screenshot: TELE TOP)

Sehen auf den ersten Blick ziemlich echt aus, die gefälschten Banknoten. (Screenshot: TELE TOP)

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Geld lockt an, haben sich die Vollgeld-Initianten bei ihrer Aktion wohl gedacht. Am Zürcher Hauptbahnhof haben sie gefälschte 20er-Noten verteilt. Die Aktion «Stop Fake Money» soll die Leute aufwecken, wie Dominic Schriber vom Kampagnenteam sagt.

Der TELE TOP-Beitrag zur Aktion der Vollgeld-Initiative:

video

Die Vollgeld-Initiative fordert, dass die Banken nur Kredite mit realem Geld vergeben können. Bis heute können sie die Geldmengen selbst erhöhen und müssen nur einen Vierzigstel des Geldes wirklich besitzen. Die Initiative will somit die Kontrolle über das Geld zur Zentralbank zurückbringen. 

Am 10.Juni stimmt das Volk über die Initiative ab. Bis dahin müssen die Initianten noch Stimmen gut machen. Denn Umfragen zeigen, dass die Vollgeld-Initiatvie aktuell vom Volk eher abgelehnt wird. Zu den Gegnern gehört auch EVP-Nationalrat Nik Gugger. Ihm gefällt nicht, dass die Zentralbank mit der Initiative die alleinige Kontrolle über das Geld hat. 

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Scheingeld
am 04.05.2018 um 17:23
Lieber unverzinste "gefälschte" 20er Nötli zu Werbezwecken, als ewige nicht zurückzahlbare Schulden bei privaten Banken.Es wäre an der Zeit, dass auch Journalisten das Geschäftsmodell einer Bank verstehen.Was ist der Einbruch in eine Bank gegen die Gründung einer Bank...
Thomi
am 04.05.2018 um 14:06
Noch effizienter wäre, wenn man sein Konto bei der Bank saldiert. Wenn das alle machten, würden wir merken, dass die Banken sehr viel Geld einfach so aus der Luft dahergezaubert haben.
Rentner
am 04.05.2018 um 11:40
Ich werde Ja stimmen für Vollgeld! Ich will, dass die Gewinne aus der Gelderzeugung uns allen zugute kommen, z.B. für die Sanierung der AHV. Statt für Banker-Boni und Banker-Bussen. Allein die CS hat 2017 über 3 Milliarden für Boni und 5 Milliarden für Bussen ausgegeben.
pat meyer
am 03.05.2018 um 22:47
Wehe den 144`000 CH-Bankangestellten, wenn sie an den Bankschaltern JA zu VOLLGELD sagen! Die Oberen der Schweizerische Bankenvereinigung schreiben ihnen nicht ein 2. Mal. Wäre wie nach 2. Mahnung...