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Neues Hochschulgebiet Zürich: «Ort für Kultur, Bildung und Austausch schaffen»

Das neue Hochschulgebiet Zürich Zentrum wird konkreter: Eine Ausstellung bietet einen Blick auf die ersten zwei Bauetappen des Generationenprojektes des Unispitals und der Universität Zürich. Der Schwerpunkt liegt auf Begegnungsräumen im Aussenbereich.

08.01.2019 / 15:48 / von: vsu/sda
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Der Blick auf das neue Forum UZH von der Gloriaterrasse aus. (Bild: Herzog & de Meuron)

Der Blick auf das neue Forum UZH von der Gloriaterrasse aus. (Bild: Herzog & de Meuron)

Das Forum UZH von der Rämisstrasse aus. (Bild: Herzog & de Meuron)

Das Forum UZH von der Rämisstrasse aus. (Bild: Herzog & de Meuron)

Die neue Bibliothek lädt zum Lernen ein. (Bild: Herzog & de Meuron)

Die neue Bibliothek lädt zum Lernen ein. (Bild: Herzog & de Meuron)

Rund um das Forum: Die Hörsäle. (Bild: Herzog & de Meuron)

Rund um das Forum: Die Hörsäle. (Bild: Herzog & de Meuron)

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Rund um die Universität, das Universitätsspital und die ETH Zürich Zentrum sollen in den nächsten rund 30 Jahren neue Gebäude, Parks und ein Campus-Boulevard entstehen. Ein Generationenprojekt, wie die Verantwortlichen seit Jahren immer wieder betonen.

Am Dienstag bot sich nun erneut Gelegenheit dazu – anlässlich der Eröffnung von Ausstellungen. Diese befassen sich mit dem Neubau des Bildungs- und Forschungszentrums der Universität an der Ecke Rämistrasse/Gloriastrasse. Die Stararchitekten Herzog & de Meuron bauen dort das «Forum UZH» – ein trapezförmiges Gebäude, das sie etwas von den Strassen zurücksetzen. Wie Unirektor Michael Hengartner vor den Medien sagte, beträgt das Investitionsvolumen für das Gebäude «grob geschätzt etwa 500 bis 600 Millionen Franken». Bildungsdirektorin Silvia Steiner bedauerte zwar, dass für den Neubau ein Sportplatz und Turnhallen weichen müssten, hob jedoch hervor, dass der Neubau einfach atemberaubend aussehe und den strategischen Auftakt zur baulichen Weiterentwicklung des Hochschulgebiets Zürich Zentrum (HGZZ) bilde.

Im Interview mit RADIO TOP erklärt Architekt Pierre De Meuron weshalb er und sein Partner den Wettbewerb gewonnen haben:

audio


Herzog & De Meuron war es wichtig, einen Ort für «Kultur und Bildung zu schaffen, einen Ort wo Austausch stattfindet».

Den Neubau für das Universitätsspital realisiert das Architekturbüro Christ & Gantenbein, wie seit November bekannt ist. In der ersten grossen Etappe der Gesamterneuerung werden zwei Gebäude erstellt. Die Kosten liegen ebenfalls bei in etwa 600 Millionen Franken, wie Spitalratspräsident Martin Waser sagte. Wichtig sei, dass das Spital auch während der Bauphase für die Patientinnen und Patienten attraktiv bleibe. 

Seit Jahren Widerstand

Vorgesehen ist, dass die beiden Projekte gleichzeitig bis etwa 2027 realisiert werden. Das gesamte Hochschulquartier soll in mehreren Etappen und Jahrzehnten umgestaltet werden, um Lehre, Forschung und medizinische Versorgung zu stärken und das Quartier städtebaulich zu entwickeln. Nicht alle Zürcherinnen und Zürcher sind mit dieser Entwicklung einverstanden. Besonders in den betroffenen Quartieren gibt es seit Jahren Widerstand. Die Bauten seien zu hoch und zu klotzig und zerstörten auch viel Wohnraum, lauten die gängigsten Argumente.

Zu den beiden konkreten Bauvorhaben hat sich am Dienstag der Verein Zukunft Hochschulgebiet Zürich geäussert. Er wünscht sich beispielsweise eine bessere städtebauliche Eingliederung der beiden Bauten in den Hang.

Einen ersten Einblick in die Baupläne bieten folgende Ausstellungen: Vom 8. Januar bis am 8. Februar findet im Amtshaus IV der Stadt Zürich eine Ausstellung zum künftigen Hochschulgebiet mit den beiden Siegerprojekten von Universitätsspital (USZ) und Universität (UZH) statt. Die Arbeiten des Projektwettbewerbs «Forum UZH» werden ab Mittwoch, 9. Januar, im Lichthof des Hauptgebäudes der UZH öffentlich ausgestellt. Gleichzeitig stellt das USZ im Eingangsbereich des Trakts Nord2 neben dem Siegerprojekt alle Beiträge der beteiligten Planerteams aus.

RADIO TOP hat sich das Siegerprojekt für das neue «Forum UZH» angesehen:

audio

TELE TOP zeigt die Pläne nochmals in Bildern: 

video 

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