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Notfallplan: Weinländer Forstbetriebe verkaufen Holz nach China

Der Borkenkäfer hat dieses Jahr besonders im Zürcher Weinland gewütet. Tausende Fichten mussten bereits gefällt werden. Da die Sägereien mit den Holzmengen nicht mehr klar kommen, wird das Holz nach China transportiert.

23.08.2019 / 05:07 / von: sap
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Mehrere tausend Fichten mussten im Zürcher Weinland wegen des Borkenkäfers bereits gefällt werden (Symbolbild: Pixabay.com/adege)

Mehrere tausend Fichten mussten im Zürcher Weinland wegen des Borkenkäfers bereits gefällt werden (Symbolbild: Pixabay.com/adege)

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Mehrere tausend Fichten mussten im Zürcher Weinland wegen des Borkenkäfers bereits gefällt werden. Tausende weitere dürften folgen. Die Sägereien kommen aufgrund der extremen Menge an Fichtenholz nicht mehr nach mit der Bearbeitung. Das Holz muss aber aus den Wäldern gebracht werden, da sich die Käfer sonst weiter darüber hermachen und sich vermehren können. Dies lässt die Forstbetriebe laut dem «Landboten» zu einem Notfallplan greifen: Sie exportieren das Holz nach China. Dort ist das Schweizer Fichtenholz sehr gefragt.

Knapp 30 der 78 Forstreviere im Kanton Zürich machen von dieser Möglichkeit Gebrauch. Ein gutes Geschäft ist das jedoch nicht. Für den Export von einem Kubikmeter Holz bekommen die Betriebe rund 30 Franken. Die Holzernte verursacht hingegen Kosten von 35 bis 40 Franken pro Kubikmeter.

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