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ÖV-Einschränkung beim Letzigrund nur noch bei vielen Zuschauern

Seit Februar schränken die VBZ den Tram- und Busbetrieb nach Fussballspielen im Zürcher Letzigrund ein, weil es wiederholt zu gefährlichen Situationen mit Fans kam. Nun wird diese Regel etwas gelockert.

27.05.2022 / 10:44 / von: sda/evo
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Massive Fankrawalle führten dazu, dass der VBZ seinen Tramverkehr während grosser Spiele reduzierte. (Symbolbild: KEYSTONE/GAETAN BALLY)

Massive Fankrawalle führten dazu, dass der VBZ seinen Tramverkehr während grosser Spiele reduzierte. (Symbolbild: KEYSTONE/GAETAN BALLY)

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Zeichnet sich bei Spielen der Super League ab, dass nur mit wenigen Zuschauern zu rechnen ist, wird der ÖV-Betrieb künftig nicht mehr eingeschränkt. Dies schreibt der Regierungsrat in einer publizierten Antwort auf eine SVP-Anfrage aus dem Kantonsrat.

Diese Lockerung dürfte voraussichtlich fast die Hälfte der Super-League-Spiele betreffen. Ziel sei es jedoch, die Betriebseinschränkungen wieder ganz aufzuheben. Dafür müssten jedoch die Voraussetzungen gegeben sein.

Mögliche Lösungsansätze würden derzeit unter Federführung des städtischen Sicherheitsdepartements erarbeitet, schreibt der Regierungsrat weiter. An der Lösungsfindung beteiligen sich auch Stadt- und Kantonspolizei, die VBZ sowie die Fussballclubs.

Seit Februar wird der Tram- und Busbetrieb rund ums Stadion Letzigrund jeweils für etwa eine Stunde unterbrochen, oder zumindest so lange, bis sich die Lage nach Spielende normalisiert hat.

Fans wollten aufs Tram klettern

Auslöser für diese Massnahme war unter anderem das Stadtzürcher Derby zwischen GC und FCZ vom 5. Februar, bei dem es vor allem an der Haltestelle Letzigrund zu gefährlichen Situationen kam. Fans hatten versucht, auf ein Tram zu klettern und waren den Hochspannungsleitungen dabei gefährlich nahe gekommen.

Im Dezember 2021 wurde zudem ein Tram-Chauffeur von Fans verprügelt. Die VBZ kamen zum Schluss, dass ein sicherer Tram- und Busbetrieb so phasenweise nicht mehr möglich sei.

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