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Polizei besucht Schulklassen nach Mobbing

Krasse Mobbing-Vorfälle: Weil in Klassenchats immer schlimmer gemobbt wurde, hat eine Schule die Polizei eingeschaltet. Vorgängig hatte sie das Gespräch mit den Eltern gesucht.

22.06.2022 / 13:57 / von: evo
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Mobbing ist in fast allen Schulen immer wieder Thema. (Symbolbild: Pexels/Cottonbro)

Mobbing ist in fast allen Schulen immer wieder Thema. (Symbolbild: Pexels/Cottonbro)

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Der Jugenddienst der Kriminalpolizei Zürich musste an eine Schule ausrücken. Dies berichtet das SRF Regionaljournal. Grund für den Einsatz an der Stadtzürcher Schule Leutschenbach in Schwamendingen seien ungewöhnlich schwere Mobbing-Vorfälle gewesen.

Ein Schauplatz für die psychische Gewalt seien Klassenchats, wo es immer wieder zu schweren Beleidigungen gekommen sei. Die Dynamik hätte sich immer mehr zugespitzt. Die verbalen Attacken hätten sich oft mitten in der Nacht zugetragen. Die Schule sieht daher auch die Eltern in der Pflicht, die den Kindern erlauben, das Handy mit ins Bett zu nehmen und die ganze Nacht hindurch zu chatten.

Die Polizei besuchte daraufhin die betroffenen Klassen und klärte die Kinder über die rechtlichen Konsequenzen von Mobbing auf.

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Roadrunner
am 22.06.2022 um 20:38
Das nützt doch nur teilweise. Hier müsste die "lahme" Politik mal endlich handeln und Gesetze schaffen, die das Mobbing härter bestrafen und statt das der Bund so lausige Broschüren verteilt, dass letzter Zeit in den Medien zu lesen war, sollte man hier schon früher mit Mobbing thematisieren und sich für solche Dinge mehr einsetzen! Da sind andere Länder weiter, aber hier möchte die Schweiz ja keine Vorreiter Rolle einnehmen. Pfui und Traurig!