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Porträt von Zürcher Regierungsrätin Carmen Walker Späh enthüllt

In der Ahnengalerie der Zürcher Regierungspräsidenten und Bundesräte ist heute das 58. Bild enthüllt worden: das Porträt von Regierungspräsidentin Carmen Walker Späh (FDP). Das Gemälde wurde von der Zürcher Künstlerin Andrea Muheim gemalen.

21.09.2020 / 14:43 / von: sda/mma/tbr
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Künstlerin Andrea Muheim (links) zusammen mit Regierungspräsidentin Carmen Walker Späh vor ihrem Porträt. (Bild: KEYSTONE/Kanton Zürich)

Künstlerin Andrea Muheim (links) zusammen mit Regierungspräsidentin Carmen Walker Späh vor ihrem Porträt. (Bild: KEYSTONE/Kanton Zürich)

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Die Ahnengalerie der Regierungspräsidenten und Bundesräte ist um ein Bild reicher. Am Montag ist das 58. Bild enthüllt worden. Das Porträt von Regierungspräsidentin Carmen Walker Späh (FDP) wurde im Beisein der Zürcher Künstlerin Andrea Muheim enthüllt und aufgehängt, wie der Kanton am Montag mitteilte.

In der Ahnengalerie, die sich im zweiten Stock des Verwaltungsgebäudes Walcheturm befindet, hängen somit nun schon 58 Bilder. Auch wenn der Platz an den Wänden wohl noch für ein paar weitere Werke reicht, müssen die ehemaligen und amtierenden Magistraten mittlerweile schon recht nah zusammenrücken.

Ob sie politisch oder persönlich das Heu auf der selben Bühne haben oder nicht, spielt dabei keine Rolle, in der Ahnengalerie gilt strikte Konkordanz. Einheitliche Dimensionen der Bilder sorgen dafür, dass keiner aus der Reihe tanzt. Zwischen den Bilderrahmen hätte kaum ein Bundesordner Platz.

Die Zürcher Regierungsrätin Carmen Walker Späh und die Künstlerin Andrea Muheim sprechen über das neue Portrait in der Ahnengalerie:

video

Seit 1936 werden Zürcher Magistraten verewigt

Der breiten Öffentlichkeit ist der hohe Saal mit seinen vielen Bildern am ehesten aus Wahlsendungen bekannt, wenn er von TV-Sendern als Fernsehstudio genutzt wird. 

Präsidentinnen und Präsidenten des Zürcher Regierungsrates sowie Zürcher Mitglieder des Bundesrates können eine Künstlerin oder einen Künstler ihrer Wahl mit dem Malen eines Porträts beauftragen. Die ersten Werke stammen aus dem Jahr 1936. Finanziert werden die Arbeiten mit Mitteln der Kulturförderung.

Ähnlich wie in der Politik selbst, gibt es auch unter den porträtierenden Künstlern einen deutlichen Männerüberhang: Die 58 Porträts wurden von 39 Künstlern und fünf Künstlerinnen angefertigt.

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