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Preisüberwacher pfeift Kehrichtverbrennung im Limmattal zurück

Der Preisüberwacher pfeift Limeco, die Betreiberin der Kehrichtverbrennung Dietikon, zurück: Diese hatte den Gemeinden seiner Meinung nach missbräuchlich hohe Preise für die Abfallverbrennung verrechnet. Nun müssen die Preise auf Januar 2021 gesenkt werden.

18.09.2020 / 14:55 / von: sda/mma
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Der Preisüberwacher pfeift die Limeco in Dietikon zurück. (Bild: KEYSTONE/ALESSANDRO DELLA BELLA)

Der Preisüberwacher pfeift die Limeco in Dietikon zurück. (Bild: KEYSTONE/ALESSANDRO DELLA BELLA)

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Der Preisüberwacher erlässt gegen Limeco eine Preisherabsetzungsverfügung, wie es im Newsletter vom Freitag heisst. Dies werde nötig, weil mit Limeco keine einvernehmliche Regelung über eine Preissenkung habe erzielt werden können.

Limeco habe den Zürcher Gemeinden, welche ihren Siedlungsabfall in Dietikon verbrennen lassen, missbräuchlich hohe Preise verrechnet. Pro Tonne kostete die Verbrennung bisher 150 Franken. Nun muss Limeco diesen Preis auf 102 Franken senken. Diese Preissenkung tritt auf Januar in Kraft und gilt vorläufig für drei Jahre.

Der Entscheid ist allerdings noch nicht rechtskräftig. Limeco kann noch innert 30 Tagen ans Bundesverwaltungsgericht gelangen. Eine aufschiebende Wirkung hätte ein Rekurs von Limeco allerdings nicht. Die Preise werden also definitiv auf Januar gesenkt, selbst wenn noch ein rechtliches Verfahren laufen würde.

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