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Premiere für SZU-Lokführer

Weil die Strecke zwischen Zürich HB und Selnau wegen Bauarbeiten gesperrt ist, fahren einige Züge der SZU aus dem Sihltal via Wiedikon. Dafür müssen sie durch den Manessetunnel: Für die SZU-Lokführer das «Tor zur grossen Bahnwelt».

16.07.2019 / 19:38 / von: tbr
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Aufgrund von Bauarbeiten befahren die SZU-Züge das Manesse-Tunnel. (Bild: Screenshot/TELE TOP)

Aufgrund von Bauarbeiten befahren die SZU-Züge das Manesse-Tunnel. (Bild: Screenshot/TELE TOP)

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Die 800 Meter lange Strecke vom Bahnhof Giesshübel nach Wiedikon beseht schon seit 1892, doch wird fast nie von Personenzüge befahren. Hauptsächlich der Güterverkehr nutzt die Strecke.

Für die Sihltalbahn ist das Tunnel die Verbindung zu den SBB-Gleisen, also das «Tor zur grossen Eisenbahnwelt». Um die Strecke befahren zu können, wurden 46 SZU-Lokführer zwei Wochen lang geschult.

Denn die Lokführer müssen ein spezielles Manöver ausführen: Die Stromumschaltung. Das ist der Wechsel vom SZU-Stromnetz auf das Netz der SBB. Für den Wechsel muss der Zug kurz ohne Strom auskommen. Daher müssen die Lokführer den Zug beschleunigen, um genug Schwung mizunehmen, um den Stromausfall zu kompensieren. 

Im Interview mit TELE TOP spricht der Oberlokführer Damian Keller über die «verborgene Strecke»:

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