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Putzfirma der ZSG verschmutzt Zürichsee

Bei der Zürichsee-Schifffahrtsgesellschaft (ZSG) sollen Reinigungsmittel verwendet worden sein, die gegen die Gewässerschutzbestimmungen verstossen. Diese gelangten offenbar ungefiltert in den Zürichsee.

16.03.2019 / 08:19 / von: abl
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Bei der Reinigung der ZSG-Flotte sind offenbar schädliche Putzmittel verwendet worden. (Bild: ZSG)

Bei der Reinigung der ZSG-Flotte sind offenbar schädliche Putzmittel verwendet worden. (Bild: ZSG)

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Die Solothurner Firma Stampfli kümmert sich um die Sauberkeit der Schiffe der Zürichsee-Schifffahrtsgesellschaft (ZSG). Offenbar hat sie bei der Generalreinigung der Zürichsee-Flotte Reinigungsmittel eingesetzt, die gegen die Gewässerschutzbestimmungen verstossen. Diese sind dabei ungefiltert in den Zürichsee gelangt. Ausserdem ist das Reinigungspersonal offenbar zu wenig gut vor den schädlichen Stoffen geschützt worden.

Die ZSG bestätigt entsprechende Recherchen des «Landboten» und versichert gegenüber der Zeitung, der Einsatz des Reinigungsmittels sei verboten worden und man habe die Verantwortlichen der Firma Stampfli zum Gespräch geladen. 

Die Firma ist erst seit Anfang Jahr für die Reinigung der ZSG-Flotte verantwortlich. Sie hat sich in einer öffentlichen Ausschreibung durchgesetzt. Unter Mitarbeitern der ZSG macht die Kritik die Runde, die ZSG habe sich nur deshalb für die Stampfli entschieden, weil diese das günstigste Angebot gemacht habe.

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