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Rega fliegt so viele Einsätze wie noch nie

Die Rega ist im vergangenen Jahr so viele Einsätze geflogen wie noch nie zuvor. Vor allem das sonnige Wetter hat dazu geführt, dass viele Menschen in ihrer Freizeit in Not gerieten.

02.02.2023 / 09:57 / von: ame/sda
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Wegen des schönen Wetters musste die Rega öfter ausrücken. (Archivbild: KEYSTONE/LAURENT GILLIERON)

Wegen des schönen Wetters musste die Rega öfter ausrücken. (Archivbild: KEYSTONE/LAURENT GILLIERON)

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Das sonnige und trockene Jahr 2022 hat bei der Rettungsflugwacht Rega für neue Höchstzahlen gesorgt: Die Rega musste im vergangenen Jahr so häufig ausrücken wie noch nie in ihrer 70-jährigen Geschichte. Die Rega-Crews hoben 20'992 Mal ab. Dies entspricht einer Zunahme von 16,5 Prozent gegenüber dem Jahr 2021, wie die Rega am Donnerstag mitteilte. Im Schnitt flog die Rega somit 58 Einsätze pro Tag.

Dabei transportierte sie 14'000 Patientinnen und Patienten. Die Zahl der Geretteten und die Zahl der Einsätze sind nicht identisch, weil etwa bei Suchflügen keine Patienten an Bord sind. Die Einsatzzahlen widerspiegeln gemäss der Rega die Wetterbedingungen und das Freizeitverhalten der Bevölkerung. Weil das Wetter so gut war, vergnügten sich mehr Menschen in der Natur. So gerieten auch mehr Menschen beim Wandern, Biken oder Bergsteigen in Not.

2022 war laut MeteoSchweiz das sonnigste Jahr seit Messbeginn. 

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Jocker
am 03.02.2023 um 07:01
Die Rega ist heute und leider schon seit längerer zeit ein gewinnorientiertes Unternehmen, wie viele andere auch. Heute wird die Rega gleich wegen jedem „Wehwechen“ aufgeboten, analog der Drehleiter bei der Feuerwehr bei Bränden, obwohl i. d. R. im Voraus bekannt ist, dass die Rega eigentlich gar nicht benötigt würde. Dann wird gedacht, „ja, nun ist sie schon da, da nehmen wir sie auch“. In sicher 50 % der Fälle könnte man getrost auf die Rega verzichten - aber eben, dies gibt keine Geld…