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Regierungsratswahlen Zürich: Die Rechten vereint - die Linken getrennt

Auf der rechten Seite sind sie sich einig, auf der linken nicht. Die Bürgerlichen der SVP, FDP und CVP lächeln gemeinsam auf dem Plakat für die Regierungsratswahlen. Die linken Parteien wie SP, Grüne und AL schliessen kein Bündnis. Die Folgen.

11.01.2019 / 12:18 / von: sbr
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Am 24. März finden die Wahlen statt. (Bild: sk.zh.ch)

Am 24. März finden die Wahlen statt. (Bild: sk.zh.ch)

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Am 24.März wird der Regierungsrat erneuert. Zwei Sitze werden frei, derjenige von Dr. Thomas Heiniger (FDP) und Markus Kägi (SVP). Die Bürgerlichen möchten diese beiden Sitze verteidigen. Als Taktik treten sie gemeinsam auf. Eine gute Variante findet der Politologe Lukas Golder. Wichtig sei aber, dass die drei Parteien SVP, FDP und CVP demnach auch gemeinsame Interessen thematisieren.

Weitere Einschätzungen von Politologe Lukas Golder im RADIO TOP-Beitrag:

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Auf der Gegenseite stehen die Linken. Sie treten nicht gemeinsam auf. Die AL und die Grünen sind nicht mit den Interessen von SP-Politiker Mario Fehr einverstanden. Ihnen ist Mario Fehr für einen Linken zu stark rechts orientiert. Diese Uneinigkeit ist laut Politologe Lukas Golder eine Schwäche. Dennoch glaubt er, dass die SP ihre beiden Sitze verteidigen kann. Für die AL und die Grünen könnte es aber schwer werden. 

Den grössten Vorteil sieht Lukas Golder aber im «Bisherigen-Bonus». Er vermutet, dass die bisherigen Regierungsräte gewählt werden. 

 

Dies sind die Kandidaten, die für die Regierungsratswahl antreten: 

FDP: Thomas Vogel (Kantonsrat), Carmen Walker Späh (bisher)

SVP: Natalie Rickli (Nationalrätin), Ernst Stocker (bisher)

SP: Mario Fehr (bisher), Jacqueline Fehr (bisher)

GLP: Jörg Mäder (Kantonsrat)

Grüne: Martin Neukom (Kantonsrat)

CVP: Silvia Steiner (bisher)

EVP: Hanspeter Hugentobler (Kantonsrat)

BDP: Rosmarie Quadranti (Nationalrätin) 

EDU: Hans Egli (Kantonsrat)

AL: Walter Angst (Zürcher Gemeinderat)

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