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Rettung für Zürcher Traditionskaffee «Schober»

Das Kaffee Schober soll einen Nachfolger gefunden haben, die das Lokal übernehmen werden. Die Zürcher Stiftung Arbeitskette übernimmt den Schober Mitte März.

06.12.2018 / 08:29 / von: eob
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Das Kaffee «Schober» hat einen Retter gefunden. (Bild: wikipedia.org/Adrian Michael unter Creative Commons)

Das Kaffee «Schober» hat einen Retter gefunden. (Bild: wikipedia.org/Adrian Michael unter Creative Commons)

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Vor drei Monaten hat der aktuelle Pächter Michel Péclard angekündigt, dass er den Betrieb einstelle. Neun Jahre lang hat er das 120 jährige Kaffee unterhalten. Grund für seine Kündigung waren unter anderem Streitigkeiten mit der Besitzerin.

Nun wird das Traditionskaffee im Zürcher Niederdorf gerettet, wie die «NZZ» berichtet. Die Zürcher Stiftung Arbeitskette übernimmt den Schober Mitte März 2019. 

Seit 1977 besteht die Stiftung Arbeitskette, welche zum Ziel hat, IV-Bezügern einen Einstieg in die Arbeitswelt zu ermöglichen. Im letzten Vierteljahrhundert konnte sich die Zürcher Stiftung mit eigenen Restaurants in der Zürcher Gastronomielandschaft profilieren. Beispielsweise gehören der «Limmathof», die «Krone Altstetten» oder das Lokal «Alpenrose» zu der Stiftung Arbeitskette. 

In den Lokalen arbeiten mehrheitlich Menschen mit psychischen oder körperlichen Beeinträchtigungen, welche von Gastroprofis geleitet werden. Gesamtverantwortung für das kulinarische Programm trägt seit zwei Jahren der Spitzenkoch Martínez Salvany. Dieser wird sich auch künftig für das Kaffee «Schober» sorgen.

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