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Schlag gegen Ostschweizer und Zürcher Raser-Szene

Der Polizei ist ein Schlag gegen Raser gelungen, die in den Kantonen St.Gallen, Thurgau und Zürich private Rennen durchgeführt hatten. 21 Männer wurden verhaftet, drei Fahrzeuge beschlagnahmt und Wohnungen durchsucht.

08.01.2019 / 13:05 / von: vbu/sda
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Schlag gegen Ostschweizer und Zürcher Raser-Szene (Symbolbild: Kantonspolizei St.Gallen)

Schlag gegen Ostschweizer und Zürcher Raser-Szene (Symbolbild: Kantonspolizei St.Gallen)

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Die Staatsanwaltschaft Zürich eröffnete gegen sechs, die Staatsanwaltschaft Thurgau gegen acht und die Staatsanwaltschaft St.Gallen gegen sieben Personen Strafverfahren wegen qualifizierter grober Verletzung der Verkehrsregeln, Gehilfenschaft dazu und weiteren Delikten. Das heisst es in einer gemeinsamen Mitteilung aus den drei Kantonen. Die Verfahren würden in enger Zusammenarbeit zwischen den Staatsanwaltschaften und den Verkehrspolizeien der involvierten Kantone geführt.

Ermittlungen ergaben, dass die Männer die Rennen zu verschiedenen Tages- und Nachtzeiten und auf verschiedenen Strassenabschnitten veranstalteten. Ihre Identität wurde mit umfangreichen Recherchen festgestellt, wie die Polizeien der drei Kantone gemeinsam mitteilten.

Dank der interkantonalen Zusammenarbeit seien auch mit Unterstützung der Stadtpolizei St.Gallen 17 Personen im Kanton St.Gallen, zwei Personen im Kanton Thurgau sowie zwei Personen im Kanton Zürich festgenommen. Zudem wurden an sämtlichen Wohnorten Hausdurchsuchungen durchgeführt und drei Fahrzeuge sichergestellt.

Bei den Beschuldigten handelt es sich um Montenegriner, Mazedonier, Kosovaren, Serben und Schweizer im Alter zwischen 21 und 38 Jahren mit Wohnsitz in den drei Kantonen: Die meisten wohnen im Kanton St.Gallen, je zwei im Kanton Thurgau und Zürich. Den Beschuldigten werden mehrfache und schwere Widerhandlungen gegen das Strassenverkehrsgesetz – teilweise auch Verletzung des Rasertatbestandes – vorgeworfen. Nach den Befragungen durch die Polizei wurden sie den zuständigen Staatsanwaltschaften zugeführt, welche weitere Massnahmen prüfen werden.

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