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«Schnelltests sind trotz Fehlerquote sinnvoll»

Viele Hausärzte empfinden Corona-Schnelltests als unsicher und raten davon ab, sich auf diese Art testen zu lassen. Doch Apotheken im Sendegebiet halten daran fest: Schnelltests seien ein wichtiger Pfeiler im Kampf gegen Corona.

17.11.2020 / 20:29 / von: ska/mle
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Die Apotheken im Sendegebiet halten daran fest: Schnelltests seien ein wichtiger Pfeiler im Kampf gegen Corona. (Screenshot: TELE TOP)

Die Apotheken im Sendegebiet halten daran fest: Schnelltests seien ein wichtiger Pfeiler im Kampf gegen Corona. (Screenshot: TELE TOP)

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40 bis 50 Corona-Tests führen die Angestellten von Natalia Blarer am Tag durch - die Hälfte davon sind Schnelltests. Die Apothekerin aus Zürich ist überzeugt, mit den Schnelltests einen wichtigen Beitrag zur Pandemiebekämpfung zu leisten: «Natürlich haben Schnelltests mit nur 80 Prozent Wirksamkeit eine relativ hohe Fehlerquote - trotzdem ist das besser als nichts. Ausserdem entlasten wir somit die Labors, die mit der hohen Anzahl an PCR-Tests überlastet sind», betont Blarer gegenüber TELE TOP.

Die Kritik der Verbindung Schweizer Ärzte, die Tests seien zu unsicher und zu aufwändig, weist auch Stefan Ullmann, Präsident der Thurgauer Apotheken, zurück. Er selbst führt in der Passage Apotheke in Frauenfeld Schnelltests durch. «Wir konnten schon einige positive Leute aus dem Verkehr ziehen, die sich ohne ein schnelles Resultat wohl kaum getestet hätten.» Der Aufwand würde sich nach der Meinung des Apothekers allemal lohnen.

Die Nachfrage nach Schnelltests sei trotz Empfehlung der Verbindung Schweizer Ärzte in beiden Apotheken nicht gesunken.

Im Interview sprechen Apotheker und Apothekerinnen über ihre Erfahrungen mit Schnelltests:

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