Pull down to refresh...
zurück

Schwere Vorwürfe von Klimaaktivisten gegen Zürcher Polizei

Klimaaktivisten, welche an der Blockade der Credit Suisse in Zürich beteiligt waren, haben gegen ihren Strafbefehl Einsprache erhoben. Dabei machen sie der Polizei viele Vorwürfe.

23.07.2019 / 08:08 / von: rme
Seite drucken Kommentare
0
Die verhafteten Klimaaktivisten erheben viele Vorwürfe gegen die Zürcher Polizei. (Screenshot: TELE TOP)

Die verhafteten Klimaaktivisten erheben viele Vorwürfe gegen die Zürcher Polizei. (Screenshot: TELE TOP)

0
Schreiben Sie einen Kommentar

Anfang Juli blockierten Klimaaktivisten Banken in Zürich und Basel. Die Polizei verhaftete mehrere der Aktivisten und behielt sie zwei Tage im Gefängnis. Den Klimaaktivisten wurde daraufhin ein Strafbefehl wegen Nötigung oder Hausfriedensbruch aufgebrummt.

Diesen akzeptieren sie nicht und haben Einspruch dagegen erhoben. Zudem machen sie der Polizei viele Vorwürfe, schreibt der «Tagesanzeiger». Drei junge Aktivisten sind überzeugt, dass die Polizei sie abschrecken wollte.

Wie eine der Drei gegenüber der Zeitung sagt, hätte sie sich ohne richtige Begründung zur Körperkontrolle ausziehen müssen. Zudem sei sie mehrmals mit Schmerzgriffen zu Boden oder an gegen die Wand gedrückt worden.

Diese Behandlung hätte sie nur gekriegt, weil sie als schwierig eingestuft wurde. Dies weil sie wissen wollte, was mit passiere oder weshalb sie etwas tun sollte. Die Polizei habe ihr immer wieder gesagt, dass sie hier keine Rechte habe. Zudem sei sie mehrmals beleidigt worden.

Die anderen Beiden Klimaaktivisten, welche gegenüber dem «Tagesanzeiger» Auskunft gaben, halten sich nicht Vorwürfen gegen die Polizei zurück. Es sei chaotisch gewesen und man habe ihnen keine Informationen gegeben.

Auch sei ihnen ein Telefonanruf verwehrt geblieben. Insgesamt sind es 16 Punkte, welche die Organisation Climate Strike kritisiert. Aufgelistet sind auch Beleidigungen, abfällige Bemerkungen während der Körperkontrolle und das Verweigern von Hygieneprodukten. Einige Aktivistinnen und Aktivisten sollen bis zu dreimal einer Leibesvisitation unterzogen worden sein.

Die Stadtpolizei Zürich, welche für die Verhaftungen zuständig war, weist alle Vorwürfe entschieden zurück. Auf einzelne Vorwürfe will sie nicht eingehen. Bei der Verhaftung sei alles im ordentlichen Rahmen abgelaufen.

Die Kantonspolizei Zürich betont, dass im Polizeigefängnis alle Insassen gleich behandelt würden. Dies unabhängig der ihnen angelasteten Straftat Auch seien den Klimaaktivitsen weder Hygieneartikel noch ärztliche Hilfe verweigert worden.

Beitrag erfassen

Keine Kommentare